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FAUSTBALL: RiWi verpasst den Ligaerhalt deutlich

Auch aus den vier letzten NLA-Hallenmeisterschaftspartien vom Wochenende ging die Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) ohne Sieg vom Platz. Sie wurde mit null Punkten zum Absteiger.

Die Vorgaben für die vier letzten Partien waren klar. Zum einen galt es, Oberentfelden, das zwei Zähler auf seinem Konto hatte, zu schlagen. Dann musste aber auch einen oder gar zwei Siege gegen deutlich besser klassierte Gegner eingefahren werden, um den Ligaerhalt zu schaffen. Das Unterfangen misslang einmal mehr. Die Hinterthurgauer blieben auch in der Schlussrunde sieg- und punktlos und müssen den Gang in die NLB antreten.

Turbulenter Start, doch das war es schon

Mit viel Selbstvertrauen startete RiWi am Samstag in Diepoldsau in die Partie gegen Widnau und erspielte sich schnell einen 7:0-Vorteil. Doch dann kam bereits wieder der erste Einbruch. RiWi verlor an Konzentration und liess den Gegner mit Eigenfehlern Punkt um Punkt aufholen, um am Ende in der Overtime mit 14:15 zu unterliegen. Der zweite Satz verlief ausgeglichen, ging aber wieder in der Verlängerung an das routiniertere Widnau, welches nachher problemlos auch die Partie gewinnen konnte. Eine Niederlage in der nächsten Partie gegen den direkten Rivalen Oberentfelden würde bereits den Abstieg der Hinterthurgauer bedeuten. Deshalb war eine konstantere, geradlinige Leistung gefordert. Das Team wirkte aber von Beginn weg unsicher. Die Angst vor der Niederlage überwog klar den Glauben an die eigenen Stärken. Endsprechend war dann auch der Spielverlauf bis zur «tödlichen» Niederlage. Oberentfelden hat dank den beiden Siegen seinen Kopf aus der Schlinge gezogen, denn obwohl RiWi in den beiden Sonntagspartien theoretisch noch gleichziehen könnte, würden die direkten Begegnungen gegen RiWi entscheiden.

Die beiden Partien in der heimischen Halle verliefen nur zum Teil nach Plan. RiWi wollte seinem Publikum beweisen, dass es zu mehr als das bisher Gezeigte fähig ist. Gegner Ettenhausen liess die Hoffnungen aber von Beginn weg nicht aufkommen und entwickelte viel Druck. Er liess den Gastgeber nur selten sein Spiel aufziehen und nahm ihm alle drei Sätze sicher ab.

Dann war da noch Diepolds­au, der ungeschlagene Leader. RiWi verlor auch diese Partie. Immerhin trotzten die Hinterthurgauer dem Meisterschaftsfavoriten mit 12:10 den ersten Satz ab, unterlagen den Rheintalern danach aber trotzdem in erwartetem Mass.

Rickenbach-Wilen darf trotzdem noch hoffen

In der Nationalliga B spielten die Spitzenteams der Ost- und der West-Gruppe um die Teilnahme an der NLB-Finalrunde. Es sind die zwei bestklassierten Equipen der beiden Gruppen, die sich für den Kampf um den NLB-Meistertitel qualifizieren. In der Ost-Gruppe sicherte sich Elgg-Ettenhausen II als souveräner Gruppensieger den ersten Platz. Den zweiten Rang holte sich hauchdünn Rickenbach-Wilen II, das genau wie Diepoldsau II und Waldkirch insgesamt 12 Punkte gewonnen hatte, jedoch in den Direktbegegnungen das beste Satzverhältnis aufwies. In der West Gruppe ging trotz der ersten Niederlage in der laufenden Meisterschaft – 0:3 gegen Olten - an Neuendorf. Rang zwei belegt Vordemwald.

Damit spielen Elgg-Ettenhausen II, Rickenbach-Wilen II, sowie Neuendorf und Vordemwald am kommenden Wochenende um den NLB-Meistertitel. Diese Konstellation in der Finalrunde hat zur Folge, dass der NLA-Letzte Rickenbach-Wilen noch immer darauf hoffen kann, den Abstieg aus der obersten Spielklasse zu verhindern. Dafür gibt es drei Varianten: Entweder sichert sich Rickenbach-Wilen II den NLB-Meistertitel oder den zweiten Rang hinter Elgg-Ettenhausen II. In diesen beiden Fällen würde die erste Mannschaft von Rickenbach-Wilen ohne weiteren Einsatz in der NLA bleiben. Sichert sich jedoch Neuendorf oder Vordemwald den zweiten Rang hinter Elgg-Ettenhausen II, würde es zu einer Barrage des zweitplatzierten Teams mit Rickenbach-Wilen kommen. Sollte jedoch Neuendorf oder Vordemwald den NLB-Meistertitel gewinnen, dann würde dieses Team den Platz von Rickenbach-Wilen in der Nationalliga A übernehmen.

Herbert Brägger

sport@wilerzeitung.ch

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