FAUSTBALL: Rickenbach-Wilen blickt in der NLB nach oben

Am Samstag beginnt für den Absteiger die Feldsaison in Oberwinterthur.

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Nach dem Abstieg im vergangenen Herbst und dem darauffolgenden Aufstieg in die NLA in der Halle sind die Anforderungen an das NLB-Team von Rickenbach-Wilen sehr hoch gesteckt. Spieler und Trainer sind sich einig, dass in der Feldsaison 2017 nur der ­direkte Wiederaufstieg das Ziel sein kann. Verletzungen und ein Rückzug machten es jedoch nicht einfach, effiziente Vorbereitungsarbeit zu leisten. Trotz dieser Widerwärtigkeiten, die Veränderungen in der Teamzusammensetzung bedeuten, zeigt sich aktuell eine aufgestellte Equipe, bereit für die grosse Herausforderung Richtung Aufstiegsspiele.

Philipp Jung fällt noch länger aus

Am heftigsten hat das Pech im Angriff zugeschlagen. Philipp Jung, der schon in der Halle mit einer Fussverletzung ausfiel, wird wohl erst in der zweiten Saisonhälfte wieder spielen können. Daniel Baumgartner und Kevin Müller, erst kürzlich wieder ins Training eingestiegen, werden dafür wieder mittun. Für Entlastung in der Offensive werden die beiden, aus dem zweiten Team nach­gerückten Schlagmänner Timo Hagmann und Simon Stäbler sorgen. Weniger aufregend zeigt sich die Situation in der Defensive. Neben den drei Routiniers Silvan Jung, Pascal Holenstein und Christian Stäbler wurde für den aus beruflichen Gründen pausierenden Jonas Hess, Walter Gantenbein aus den Reserven ins Team geholt.

Trainer mit reduziertem Pensum

Benjamin Meile, der nach der Hallensaison seinen Trainerjob nach sieben Jahren abgeben wollte, wird das Team in der Feldsaison weiter betreuen. Weil noch kein Nachfolger gefunden wurde, verlängerte er, allerdings mit ­reduziertem Pensum und der Unterstützung von Philipp Jung, dem rekonvaleszenten Schlagmann. Die erste Prüfung steht am Samstag um 11 Uhr in Oberwinterthur an. Dem Hinterthurgauer Team wird vom Gastgeber und von Affoltern am Albis sicher nichts geschenkt werden, gelten sie mit ihren Ambitionen doch als Favoriten. (brä)