FAUSTBALL: Priorität hat der Ligaerhalt

Das in der Halle in die NLA aufgestiegene RiWi-Fanionteam möchte sich mit einer guten Leistung beim Meisterschaftsstart die Basis für das Ziel Ligaerhalt schaffen.

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RiWi mit seinem neuen Trainer Simon Forrer (hinten links) will bereits zum Meisterschaftsstart die Basis für den Ligaerhalt legen. (Bild: PD)

RiWi mit seinem neuen Trainer Simon Forrer (hinten links) will bereits zum Meisterschaftsstart die Basis für den Ligaerhalt legen. (Bild: PD)

Für den Aufsteiger, die erste Mannschaft der FG Rickenbach-Wilen, beginnt am Wochenende die Meisterschaft in der höchsten nationalen Spielklasse. Priorität hat dabei ganz klar der Ligaerhalt, denn er soll der erste Schritt auf dem Weg zum nächsten Ziel, dem Wiederaufstieg im Sommer auf dem Feld, sein. Dieser konnte im letzten Herbst vom motivierten jungen Team mangels Konstanz und Spielerfahrung noch nicht realisiert werden

Trainer neu, Team unverändert

Das gegenüber der vergangenen Feldsaison unveränderte Team wird mit einem neuen Trainer antreten. Benjamin Meile, der sieben Jahre mit seinen Schützlingen viele Hochs, aber auch hin und wieder Tiefs erleben durfte, hat sein Amt mit Rücksicht auf seine junge Familie und seinen Beruf an Simon Forrer weitergegeben. Forrer ist bei RiWi kein Unbekannter, war er doch einige Jahre aktives Mitglied und engagierte sich als Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich. Er möchte das talentierte Team weiterbringen, seine Stärken fördern, die Schwächen ausmerzen und so Konstanz und Coolness verbessern. Er stellt hohe Anforderungen auch an sich selbst, wenn er meint: «Ich möchte mein Team in der Hallensaison so weit bringen, dass wir im Sommer die NLB dominieren und den Wiederaufstieg schaffen. Längerfristig möchte ich RiWi wieder zu einer festen Grösse machen.»

Da in der Hallenmeisterschaft in der NLA nur sechs Teams in einer Doppelrunde spielen, ist es speziell wichtig, die ersten Partien nicht zu «verschlafen». Die ersten vier Teams spielen am Schluss in der Finalrunde, und das letzte steigt ab. Die mehrfachen Meister aus Wigoltingen, Diepoldsau und Widnau werden die klaren Favoriten für die ersten drei Ränge sein. RiWi wird sich sicher an Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen orientieren müssen. Gegen genau diese beiden Gegner müssen die Hinterthurgauer am Samstag in Oberentfelden in die Saison starten. Ein hellwaches RiWi-Team ist also bereits mehr als gefordert, bevor es schon am Sonntag in Widnau auf den Gastgeber und auf Wigoltingen treffen wird.