FAUSTBALL: Mit einem schwachen Auftritt

RiWi konnte in der ersten Spielrunde in der Nationalliga B den Erwartungen nicht gerecht werden. Aus zwei Spielen resultierte lediglich ein Sieg.

Herbert Brägger
Drucken
Teilen

RiWi bestritt die erste NLB-Meisterschaftsrunde in Winterthur. Die Startpartie gegen Oberwinterthur ging klar an den Gegner, während gegen Affoltern am Albis immerhin die ersten beiden Zähler für die Hinterthurgauer resultierten.

Trotz einigen verletzungsbedingten Umstellungen im Team hatten sich die Faustballer aus Rickenbach-Wilen für die Startrunde in Winterthur viel vorgenommen. Auch die Tatsache, dass nun auch Schlagmann Kevin Müller über längere Zeit ausfallen wird, änderte nichts an den gesetzten Zielen. Die beiden aus den Reserven neu ins Team eingefügten Angreifer Timo Hagmann und Simon Stäbler hatten das volle Vertrauen von Trainer und Mitspielern. An ihnen lag es auch nicht, dass die beiden Partien nicht so verliefen, wie sich das alle vorgestellt hatten.

RiWi agierte nervös und ungeduldig

Zur Eröffnungspartie hatte RiWi gegen Gastgeber Oberwinterthur anzutreten, ein Team auf Augenhöhe. Mit einer guten Leistung wollten die Hinterthurgauer die ersten Punkte einspielen. Auf holperigem, regennassem Terrain fand aber der Gast nicht in die Partie. Oberwinterthur spielte geduldig sein Spiel, während RiWi immer nervöser agierte und mit ungenauen Abnahmen und Zuspielen ein druckvolles Angriffsspiel verhinderte. Nach dem knappen Gewinn des ersten Satzes war es für die Zürcher einfach, die Partie mit 3:0 für sich zu entscheiden.

Gegen Affoltern am Albis war RiWi gefordert, sich doch noch seiner Qualitäten zu erinnern. Dieser Gegner, stärkenmässig etwa gleichauf mit Oberwinterthur, musste mit einer guten Leistung zu schlagen sein. Ähnlich wie zuvor Oberwinterthur versuchte aber auch dieser Gegner, mit ruhigem Spiel RiWi Paroli zu bieten und konnte so immer gut mithalten. Die Hinterthurgauer zeigten sich aber als das bessere und athletischere Team und konnten, wenn auch nur knapp, mit 3:0 doch sicher reüssieren.

Trainer Benjamin Meile und sein Team waren sich nach der ersten Spielrunde bewusst, dass dieser Auftritt ungenügend, enttäuschend und weit von den Erwartungen entfernt war. In einer Woche muss sich vieles verbessern. Sonst nützt es nicht einmal etwas, dass die junge Truppe auf den Heimvorteil zählen kann.

Herbert Brägger

sport@wilerzeitung.ch

Hinweis

Die nächste Runde findet nächsten Samstag auf der Sportanlage Ägelsee in Wilen statt. Als Gegner werden Waldkirch und das zweite Team von Diepoldsau erwartet. Die Spiele beginnen um 16 Uhr.

Aktuelle Nachrichten