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FAUSTBALL: Die Chance nicht genutzt

NLB-Leader Oberwinterthur verlor überraschend zwei Spiele. RiWi liess mit ebenfalls zwei Niederlagen am Wochenende die Möglichkeit zum Aufholen ungenutzt.
Herbert Brägger
Wenn RiWi weiter so unkonstant spielt, gerät es plötzlich noch in Rücklage. (Bild: PD)

Wenn RiWi weiter so unkonstant spielt, gerät es plötzlich noch in Rücklage. (Bild: PD)

Herbert Brägger

sport@wilerzeitung.ch

Nach der Niederlage an der letzten Runde gegen den Leader Oberwinterthur gab es am Freitagabend in Waldkirch für die Hinterthurgauer nur eine Strategie. Man wollte die möglichen vier Punkte unbedingt abholen, um von einem eventuellen «Ausrutscher» des klaren Tabellenführers aus Oberwinterthur zu profitieren.

Wirkliche Chance kläglich vergeben

Wie sich am Samstag herausstellte, verlief der eine Teil des Plans klar für RiWi, denn Oberwinterthur verlor seine beiden Partien und blieb auf 16 Zählern sitzen. Böses Erwachen aber bei RiWi. Das Team verpatzte nämlich schon am Freitagabend seinen Anteil an der Mission «zurück an die Spitze». Mit zwei schwachen Partien liessen die Hinterthurgauer die sich unerwartet bietende grosse Möglichkeit aus, mit dem Leader gleichzuziehen und sich zusammen mit ihm wieder an der Tabellenspitze zu ­etablieren.

Waldkirch, an zweitletzter Stelle rangiert, war der erste Gegner. RiWi startete zu drucklos und übervorsichtig, lag schnell entscheidend zurück, und der kampfstarke Gastgeber eröffnete die Partie erfolgreich mit 11:5. Die Thurgauer konnten aber reagieren. Trotz immer noch zu vielen Ungenauigkeiten und Eigenfehlern gelang es, die Partie zu kehren und auf 2:1 Sätze vorzulegen. In einem spannenden Satz suchte nun RiWi die Entscheidung. Es waren aber wieder die unerzwungenen Fehler, die dem Gegner zu vier Satzbällen verhalfen. RiWi konnte zwar alle abwehren, musste aber in der Overtime doch klein beigeben. Der Ausgleich löste bei Waldkirch eine Euphorie aus, die über 11:8 zum Matchgewinn führte.

Die Partie gegen das punktgleiche Diepoldsau musste nun den geforderten Erfolg bringen. Trotz starkem Wind und Regen entwickelte sich eine knappe Partie mit vielen erfolgreichen Kurzspielen auf beide Seiten. Mit knappen Satzresultaten schien RiWi die Partie im Griff zu haben und führte nach zwei Sätzen mit 2:0. Es zeichnete sich bereits klar ab, wer hier am Ende als Sieger vom Platz gehen würde.

Die Rheintaler konnten aber plötzlich dagegenhalten. Die drei nächsten Sätze glichen sich dann wie ein Ei dem andern. Ausgeglichen bis in die Endphase war es Diepoldsau, welches entschlossener wirkte und jedes Mal gegen ein total verunsichertes RiWi mit gekonntem Endspurt reüssierte.

Situation nach unten nun ein Thema

Die Tabellensituation vor der Sommerpause präsentiert sich nun für RiWi alles andere als erfreulich. Im sehr ausgeglichenen Feld belegt das Team den sechsten Rang, vier Zähler hinter den beiden Spitzenteams, ebenfalls deren vier vor der Relegationsbarrage und sechs vor dem Direkt­absteigerplatz. Nach den Ferien werden noch vier Partien gespielt, also noch acht Punkte zu gewinnen sein. Die Zeit bis dahin muss RiWi reichen, um wieder zu einem schlagkräftigen Team zu werden.

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