Fastenopfer: Wil sammelt beinahe 80 000 Franken

WIL. Für die Förderung der Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern hat die Pfarrei Wil während der diesjährigen Fastenzeit beinahe 80 000 Franken gesammelt. Das Geld kommt über Fastenopfer Kleinbauernfamilien zugute.

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WIL. Für die Förderung der Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern hat die Pfarrei Wil während der diesjährigen Fastenzeit beinahe 80 000 Franken gesammelt. Das Geld kommt über Fastenopfer Kleinbauernfamilien zugute. Es werden benachteiligte Menschen in Burkina Faso, in Laos und auf den Philippinen unterstützt.

Lernen, sich besser zu schützen

Die Folgen des Klimawandels stellen die Menschen auf den Philippinen vor grosse Herausforderungen. Mit diversifiziertem Anbau von Reis, Gemüse und Früchten sowie der sorgfältigen Nutzung der Küsten unterstützt Fastenopfer ihre Anstrengungen. Damit von Vertreibung bedrohte Familien ihr Land behalten können, braucht es ein breites Engagement für ihre Rechte. Als Folge der Klimaerwärmung treten die Wirbelstürme häufiger auf und werden heftiger. Immer wieder werden Ernten vernichtet sowie Küstenlandschaften und Bauten zerstört. Fastenopfer baut deshalb das «Disaster Risk Management» aus: Die Menschen in den gefährdeten Regionen lernen, wie sie sich besser gegen die Naturgewalten schützen können.

Lernen, ihre Rechte einzufordern

Weiterhin ein Problem sind in- und ausländische Unternehmen, die sich grosse Gebiete für industrielle Landwirtschaft, Freihandelszonen oder den Abbau von Rohstoffen sichern. Regierung und Behörden handeln in ihrem eigenen Interesse, Korruption ist weit verbreitet. Die lokale Bevölkerung wird nicht gefragt und weiss nicht, wie sie sich gegen den Verlust ihrer Häuser und Felder wehren kann. Fastenopfer unterstützt die von Vertreibung bedrohten Menschen. Sie lernen ihre Rechte kennen und vernetzen sich mit anderen Betroffenen. (pd)

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