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Fast 12'000 Quadratmeter neu bemalt: Frischer Glanz für Wiler Wahrzeichen

Die 11'665 Quadratmeter umfassenden Fassaden der Siloanlage beim Bahnhof wurden in aufwendiger Arbeit gereinigt, saniert und mit einem neuen Farbanstrich versehen. Kostenpunkt: 860'000 Franken.
Hans Suter
Der mehr als 60 Meter hohe Siloturm mit den über 40 Meter hohen Silozellen hat heute noch die selbe Farbgebung wie beim Bau 1958. Bilder: Hans Suter

Der mehr als 60 Meter hohe Siloturm mit den über 40 Meter hohen Silozellen hat heute noch die selbe Farbgebung wie beim Bau 1958. Bilder: Hans Suter

Es ging ein Raunen durch die Wiler Gesellschaft, als Anfang April plötzlich weisse Farbbahnen auf den grau gewordenen Silofassaden sichtbar wurden. Schliesslich ist der Silo am südlichen Rand des Bahnhofs längst zum Wahrzeichen geworden und trifft Urwiler in Herzen. «Das ist nur die Grundierung», beruhigte Jürg Tanner damals. Der Geschäftsführer der Silo AG Wil musste sich dennoch einiges anhören. Zum Beispiel, dass wegen der fehlenden Fahne auf dem Dach die aktuelle Windrichtung nicht mehr eruierbar sei. Ein Maturand der Kantonsschule Wil unterbreitete sogar einen kreativen Gestaltungsvorschlag für Teile der Silofassade.

Anspruchsvolle Arbeit

In den Zellen lagert Getreide im Wert von rund 15 Millionen Franken.

In den Zellen lagert Getreide im Wert von rund 15 Millionen Franken.

Am Ende entschied sich der Verwaltungsrat in Zusammenarbeit mit Fachleuten für eine pragmatische Lösung: Die 1958 erbaute und 1977 mit einem Neubau ergänzte Siloanlage soll wieder die ursprüngliche Farbgebung erhalten: die Nord- und Südfassade in einem Ziegelrot, der Rest in einem Grauweisston. Die Reinigungs-, Sanierungs- und Malerarbeiten auf einer Gesamtfläche von 11'665 Quadrat dauerten bis am 29. Juni und mussten von Hängekörben aus ausgeführt werden. Alles verlief unfallfrei und bei idealem Wetter. Auch die Fahne ist wieder auf dem Dach. «Damit wollen wir Flagge zeigen und der Stadt Wil und der Wiler Bevölkerung das frisch renovierte Wahrzeichen in neuem Kleid zurückgeben», sagt Jürg Tanner. Auch solle man wieder sehen, «woher der Wind weht».

Sicht von Südosten. Der Silo ist nicht nur die Kornkammer Wils, sondern auch ein Wahrzeichen der Stadt.

Sicht von Südosten. Der Silo ist nicht nur die Kornkammer Wils, sondern auch ein Wahrzeichen der Stadt.

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