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Farboffensive in der Wiler Fussgängerzone

In der Oberen Bahnhofstrasse in Wil wurden mehrere Bänke und Abfalleimer mit Farbe versehen. Das Malergeschäft «Ruggiero und Söhne AG» steckt hinter der Aktion. Die Stadt erteilte nachträglich eine Bewilligung bis nächsten Mittwoch.
Philipp Wolf
3 Bilder

Farbanschlag in der Oberen Bahnhofstrasse

Spaziergänger in der Wiler Fussgängerzone staunten heute Morgen nicht schlecht. Zahlreiche Abfalleimer und Bänke wurden von Unbekannten mit violetter und purpurner Farbe versehen. Voraussichtlich wird die Farbe nicht für immer bleiben. Es scheint sich lediglich um farbige Folien zu halten.

Das Wiler Künstlerkollektiv ohm41, das für ähnliche Aktionen bekannt ist, konnte dabei schnell als Urheber der Bekleckerung der Fussgängerzone ausgeschlossen werden. Markus Eugster, Gründer der Gruppe, versicherte dieser Zeitung, dass ohm41 nichts mit der Farbe in der Oberen Bahnhofstrasse zu tun hat.

Positives Echo von Passanten

Bei der Stadt tappte man am Morgen ebenfalls im Dunkeln. Philipp Gemperle, Leiter Kommunikation, war am frühen Morgen noch dabei, abzuklären, wer hinter der Aktion steckt. Im Verlaufe des Vormittags wurde dann bekannt, dass für die Aktion keine Bewilligung vorlag und dass die Farbe vom Malergeschäft Ruggiero und Söhne AG angebracht wurde – in einer Guerilla-Aktion mitten in der Nacht auf Freitag.

«Wir wollten mit der Aktion einen Farbtupfer setzen im Rahmen der anstehenden Gewerbestrasse», heisst es von Seiten des Unternehmens. Bisher sei die Aktion von Passantinnen und Passanten positiv aufgenommen worden. Am Nachmittag entschied die Stadt schliesslich «kulanterweise ohne Präjudiz nachträglich» die beantragte kostenpflichtige Bewilligung zu erteilen.

Dies, weil es sich um einen Hinweis auf die Gewerbestrasse vom kommenden Wochenende handle, so Gemperle. Grundsätzlich seien Werbeaktionen in der Fussgängerzone nur sehr eingeschränkt möglich. Die Werbung muss bis nächsten Mittwochmittag – den 28. August – wieder entfernt sein. «Allfällige Schäden würden in Rechnung gestellt», heisst es abschliessend.

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