Fäh und Albrecht gewählt

Jürg Fäh wurde deutlich als Präsident des Schulrats Niederwil gewählt. Claudia Albrecht-Dürr trat als Kampfkandidatin an und wurde nun als Mitglied des Niederwiler Schulrats gewählt.

Zita Meienhofer
Merken
Drucken
Teilen
Jürg Fäh ist der neue Schulratspräsident von Niederwil, Claudia Albrecht wurde als Schulrätin gewählt. (Bild: zi.)

Jürg Fäh ist der neue Schulratspräsident von Niederwil, Claudia Albrecht wurde als Schulrätin gewählt. (Bild: zi.)

NIEDERWIL. Um die Mandate im Niederwiler Schulrat bewarben sich in den vergangenen Jahren so viele Kandidaten, wie Sitze zur Verfügung standen. Nicht so dieses Jahr. Für das Präsidium interessierten sich Niklaus Studach, der von der FDP nominiert wurde, wie auch der parteilose Jürg Fäh, von der CVP portiert. Ein Wahlkampf entbrannte nicht. Allerdings stiess einem Leserbriefschreiber die Kandidatur Studachs sauer auf, da dessen Frau als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Schulgemeinde wieder kandidierte. Dies allein war wohl nicht ausschlaggebend, dass Niklaus Studach klar nicht gewählt wurde, denn er erhielt lediglich 75 Stimmen, das absolute Mehr betrug 233 Stimmen. Deutlich gewählt wurde Jürg Fäh. Mit 386 Stimmen erreichte er ein Glanzresultat.

Romer wurde abgewählt

Auch um die vier Sitze im Schulrat kam es zu Kampfwahlen. Neben den vier bisherigen Andreas Breitenmoser, Maria Rohner, Walter Romer und Norbert Wick stand auch Claudia Albrecht-Dürr auf dem Wahlzettel. Sie wolle dem Stimmvolk eine Auswahl bieten, begründete sie ihre Kandidatur. Claudia Albrecht erreichte 280 Stimmen und sicherte sich somit mehr Stimmen als die beiden bisherigen Ratsmitglieder Andreas Breitenmoser (270) sowie Walter Romer (265). Obwohl alle fünf Kandidaten das absolute Mehr von 226 Stimmen erhielten, wird Walter Romer als Überzähliger aus dem Rat ausscheiden müssen.

Mélanie Studach schaffte Wahl

Alle fünf Mitglieder der GPK der Schulgemeinde wurden gewählt. Deutlich weniger Stimmen als ihre vier Kommissionsmitglieder erhielt Mélanie Studach. Ihr wurde wohl die Kandidatur ihres Mannes als Schulratspräsident angekreidet. Sie erreichte mit 270 Stimmen jedoch das absolute Mehr von 236.