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Extremste Werte in Niederbüren bei den eidgenössischen Abstimmungen

Alle zehn Gemeinden im Wahlkreis Wil haben bei den eidgenössischen Vorlagen am Wochenende zwar auf gleicher Linien mit Bund und Kanton abgestimmt. Doch es schimmert ein Stadt-Land-Gefälle durch.
Hans Suter
Kühe ohne Hörner – heute ein weitverbreitetes Bild. Warum das so ist, wissen nur die Bauern. Denn die Entscheidung, ob mit oder ohne Hörner, liegt einzig und alleine beim Landwirt. (Bild: Donato Caspari)

Kühe ohne Hörner – heute ein weitverbreitetes Bild. Warum das so ist, wissen nur die Bauern. Denn die Entscheidung, ob mit oder ohne Hörner, liegt einzig und alleine beim Landwirt. (Bild: Donato Caspari)

Je städtischer, desto tierfreundlicher, könnte man die Resultate bei der Hornkuh-Initiative im Wahlkreis Wil interpretieren. Ob dem tatsächlich so ist, bleibt zwar ungewiss. Dennoch ist auffällig: In der Stadt Wil hat die Initiative mit 41,36 Prozent die höchste Zustimmung im Wahlkreis erhalten, im ländlichen Niederbüren dagegen die tiefste mit nur gerade 17,21 Prozent. Auf kantonaler Ebene wurde die Initiative mit 41,09 Prozent Ja zu 58,91 Prozent Nein verworfen.
Mit Ausnahme der Stadt Wil liegen alle Gemeinden im Wahlkreis unter dem kantonalen Ja-Schnitt. Auf besonders wenig Gegenliebe stiess die Initiative nebst Niederbüren in Niederhelfenschwil (25,02% Ja), Oberbüren (25,86%), Zuzwil (31,01%) und Jonschwil (31,06%). Eine höhere Zustimmung wurde in Oberuzwil (33%), Uzwil (36,62%), Flawil (37,19%) und Degersheim (38,57%) verzeichnet.

Wenig Angst vor fremden Richtern im Wahlkreis

Die Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» wurde im Kanton St. Gallen bei 39,11 Prozent Ja zu 60,89 Prozent Nein wuchtig verworfen. Im Wahlkreis Wil wurde die Selbstbestimmungsinitiative zwar in sämtlichen zehn politischen Gemeinden abgelehnt, aber mit recht unterschiedlichen Resultaten. Am meisten Zustimmung erhielt die Initiative in Niederbüren mit 47,46 Prozent Ja, am wenigsten in Wil mit 34,04 Prozent. Über dem kantonalen Ja-Stimmenanteil von 39,11 Prozent liegen auch die Gemeinden Oberbüren (46,73% Ja), Niederhelfenschwil (43,02%), Jonschwil (41,18%) und Zuzwil (40,86%), darunter Uzwil (38,9%), Oberuzwil (34,92%) und Flawil (34,17%). Insgesamt ist festzustellen: Je grösser und urbaner die Gemeinde, desto tiefer die Zustimmung zur Selbstbestimmungsinitiative.

Detektive willkommen in der Region Wil

Eine sehr hohe Zustimmung erhielt die Änderung des Bundesgesetzes im Sozialversicherungsrecht, um die Rechtsgrundlage für die Überwachung von Versicherten zu schaffen. Mit Ausnahme von Wil und Flawil lag die Zustimmung in allen Regionsgemeinden über dem kantonalen Ja-Stimmenanteil von 74,78 Prozent. Die tiefsten Werte im Wahlkreis Wil erzielten die Stadt Wil mit 73,94 Prozent Ja und Flawil mit 73,74 Prozent Ja. Die höchste Zustimmung wurde in Oberbüren (82,17%) und Niederbüren (82,15%) erzielt. Hohe Ja-Stimmenanteile gab es auch in Niederhelfenschwil (81,96%) und Zuzwil (81,01%). Leicht tiefer liegen sie in Jonschwil (78,65%), Uzwil (78,3%), Oberuzwil (77,44%) und Degersheim (75,13%).

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