Ex-Miss-Schweiz spricht über Trinkwasserknappheit

WIL. Es gehört zur Tradition, dass die Liga Lindengut Garage in Wil Ende Jahr zu einem Apéro einlädt. Zahlreich strömen jeweils Gäste, hauptsächlich Kunden, herbei. So auch dieses Mal, trotz widriger Wetterverhältnisse.

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Ex-Miss-Schweiz Amanda Ammann arbeitet für eine Wasseraufbereitungsfirma. (Bild: che)

Ex-Miss-Schweiz Amanda Ammann arbeitet für eine Wasseraufbereitungsfirma. (Bild: che)

Es gehört zur Tradition, dass die Liga Lindengut Garage in Wil Ende Jahr zu einem Apéro einlädt. Zahlreich strömen jeweils Gäste, hauptsächlich Kunden, herbei. So auch dieses Mal, trotz widriger Wetterverhältnisse. Die meisten schafften es trotz des heftigen Schneetreibens, rechtzeitig zu erscheinen. Das Programm bestritten die Breakdance-Gruppe «Ghost Rockz» und die ehemalige Miss Schweiz Amanda Ammann. Josef Jäger (Verwaltungsratspräsident Camion Transport) und Peter Altherr (Geschäftsleiter Liga Wil) führten durch das gut einstündige Showprogramm.

Schweisstreibender Act

Die Breakdancer «Ghost Rockz», zweifache Schweizer Meister aus der Ostschweiz, unterhielten die Gäste mit einer schweisstreibenden Showeinlage. Amanda Ammann (Miss Schweiz 2007) engagiert sich seit 2013 als Projektleiterin bei einer Wasseraufbereitungsfirma, wodurch sie erfahren hat, welche Auswirkungen Trinkwasserknappheit hat. «Wenn ich von einem Einsatz zurückkehre, zum Beispiels aus Nepal, wird mir bewusst, wie gut wir es hier haben. Man weiss, woher man kommt und dass es viele Menschen gibt, die ums Überleben und um sauberes Trinkwasser kämpfen», sagte die 27-Jährige.

Dankbar sein

Einige Minuten innehalten, dankbar sein für das, was man hat, und sich bewusst sein, dass es vielen Menschen mangels Trinkwasser schlecht geht. Dies war Amanda Ammanns Botschaft an einem Apéro, bei dem sich die Gedanken eher um die neusten Automodelle drehten.