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Evangelische Kirchgemeinde Wil sucht eine junge Pfarrerin

Die Evangelische Kirchgemeinde blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von 78000 Franken. Für die künftigen Herausforderungen wird das Team sukzessive verjüngt.
Gianni Amstutz
Reto Stuppan (rechts) im Gespräch mit Pfarrer Christoph Casty vor seiner Wahl in die Geschäftsprüfungskommission. (Bild: Gianni Amstutz)

Reto Stuppan (rechts) im Gespräch mit Pfarrer Christoph Casty vor seiner Wahl in die Geschäftsprüfungskommission. (Bild: Gianni Amstutz)

«Die christliche Basis schwindet zunehmend, was wir auch in Wil spüren»

Dies sagte Peter Burkhart, Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Wil. Damit sprach er den sinkenden Stellenwert des Glaubens in der Gesellschaft an. Trotzdem darf die Kirche noch immer auf über 400 Freiwillige zählen, die sich in verschiedenen Bereichen engagieren. Und auch finanziell sieht es gut aus. Anstatt eines Verlusts von 21000 Franken resultierte ein Gewinn von 78000 Franken. Dieser wurde für ausserordentliche Abschreibungen zurückgestellt. Denn die Evangelische Kirchgemeinde rechnet mittelfristig mit einem Rückgang der Steuereinnahmen. Deshalb will sie bereits frühzeitig reagieren.

Dies tut sie aber nicht nur mit finanziellen Rückstellungen. Um spezielle Projekte zu finanzieren, die «über die Pflicht hinausgehen», wurde das Spendenprojekt «Donare» ins Leben gerufen, erklärte René Zülli, Präsident des Spendenteams. Mit den freiwilligen Spenden könne der Finanzhaushalt entlastet werden, ohne auf Projekte verzichten zu müssen, die der Gemeinschaft einen Mehrwert bringen.

Stephan Heim und Reto Stuppan gewählt

Um die künftigen Herausforderungen anzugehen, aber auch weil der Altersdurchschnitt in der Kirchenvorsteherschaft mit 57 Jahren hoch ist, peilt die Evangelische Kirchgemeinde eine Verjüngung an. Begonnen hat diese bereits am Mittwochabend an der Versammlung: Der 54-jährige Stephan Heim aus Wilen wurde als Nachfolger für den zurückgetretenen Bruno Moser in die Kirchenvorsteherschaft gewählt. Mit der Wahl des 51-jährigen Reto Stuppan, ehemaliger Finanzverwalter der Stadt Wil, in die Geschäftsprüfungskommission erfolgte ein weiterer Schritt in diese Richtung. Er ersetzt Roman Hauser. Da in den nächsten Jahren gleich mehrere Mitarbeiter pensioniert werden, soll dieser Prozess noch weiter fortgesetzt werden. Unter anderem auch bei der Pfarrstelle. Seit Pfarrer Rau die Kirchgemeinde Ende November verlassen hat, ist seine Stelle offen. Eine eigens dafür eingesetzte Pfarrkommission hat sich mit seiner Nachfolge beschäftigt und nun die Stelle ausgeschrieben.

Die Kirchgemeinde sucht eine junge Pfarrerin. Damit würde auch dem Wunsch Rechnung getragen, den Frauenanteil mindestens beizubehalten. Die noch zu findende Pfarrerin soll die Aufgabenbereiche Erwachsene, Mission, Ökumene und interreligiösen Dialog übernehmen.

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