Eugster bleibt offizieller Kandidat der CVP

WIL. Susanne Hartmann tritt beim zweiten Wahlgang um das Wiler Stadtpräsidium erneut an. Armin Eugster bleibt offizieller Kandidat der CVP. Der Kantonsrat macht seine Kandidatur aber davon abhängig, ob zwei oder mehr Kandidaten antreten.

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In der CVP-Hochburg Wil will Stadtparlamentarierin Susanne Hartmann Stadtpräsidentin und Nachfolgerin von Bruno Gähwiler (CVP) werden. Die Tochter des 2009 verstorbenen Wiler alt Stadtpräsidenten Josef Hartmann kandidiert wild, weil sie von der CVP nicht nominiert wurde.

Im ersten Wahlgang erreichte keiner der vier Kandidierenden das absolute Mehr. Susanne Hartmann (CVP) erhielt 1989 Stimmen. Sie lag knapp vor dem offiziellen CVP-Kandidaten Armin Eugster, der 1969 Stimmen bekam.

Daniel Meili (FDP), Gemeindepräsident von Bronschhofen, erzielte 1592 Stimmen und Marianne Mettler (SP) 1099 Stimmen. Damit erreichte keiner der vier Kandidierenden das absolute Mehr. Die Entscheidung ist vertagt. Der zweite Wahlgang findet am 4. November statt.

Bereits am Wahlabend gaben Marianne Mettler ihren Verzicht und Susanne Hartmann ihre erneute Kandidatur bekannt. Ausschlaggebend sei das beste Resultat aller Kandidierenden aus dem ersten Wahlgang und die breite Abstützung über alle Parteigrenzen hinweg, schrieb Hartmann am Dienstag in einer Mitteilung.

Die CVP Wil ist erfreut über die guten Resultate der beiden CVP-Mitglieder. Armin Eugster sei am 30. April mit 50 zu 39 Stimmen als Kandidat der CVP nominiert worden, schrieb der Parteirat. Daran ändere sich nichts.

Eugster selbst macht seine erneute Kandidatur davon abhängig, ob Daniel Meili nochmals antritt. Die Nominationsversammlung der FDP findet am Dienstagabend statt. (sda)