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ESCHLIKON: Köppels Feuertaufe

Die Erweiterung des Sekundarschulhauses Bächelacker verzögert sich. Beim Verwaltungsgericht liegt eine Beschwerde gegen die Vergabe der Bauarbeiten.
Olaf Kühne
An der Südseite der Sek Bächelacker fehlt bereits die Fassade: Hier entsteht unter anderem die neue Schulküche. (Bild: Olaf Kühne)

An der Südseite der Sek Bächelacker fehlt bereits die Fassade: Hier entsteht unter anderem die neue Schulküche. (Bild: Olaf Kühne)

Olaf Kühne

olaf.kuehne@thurgauerzeitung.ch

Kaum im Amt, schon hat er Ärger am Hals. Gestern musste Eschlikons neuer Schulpräsident Linus Köppel mitteilen, dass sich der Erweiterungsbau der Sekundarschule Bächelacker um mehrere Monate verzögern wird.

Das Verwaltungsgericht hat der Volksschulgemeinde Eschlikon eine sogenannte Beschwerdeverfügung zugestellt. Zwar konnten für Einsprachen von Anwohnern gegen den eigentlichen Bau aussergerichtliche Einigungen gefunden werden. Nun ist aber offenbar jemand mit der Vergabe der Bauarbeiten nicht einverstanden.

Seit Jahren dieselben Vergabekriterien

«Genauere Angaben können wir nicht machen», sagt Köppel. «Es handelt sich um ein laufendes Verfahren.» Der Beschwerdeführer mache geltend, dass die Bewertungsmatrix «mangelhaft» sei – sprich, die Gewichtung der Kriterien für die Vergabe der Baumeisterarbeiten. «Wir weisen die Beschwerde vollumfänglich zurück», sagt Köppel und betont, dass die Schulbehörde – damals noch unter seiner Vorgängerin Susanna Koller – bei der Vergabe mit exakt der selben Matrix gearbeitet habe, wie vor Jahren schon beim Wallenwiler Primarschulhaus «Mettlen 2». Und diese Matrix sei damals nicht bemängelt worden, «auch nicht vom jetzigen Beschwerdeführer». Argumente, die so auch in die Beschwerdeantwort eingeflossen sind, welche die Eschliker Schulbehörde nun dem Verwaltungsgericht zugestellt hat.

«Wir machen den Aushub noch fertig», berichtet Köppel vom Stand der erst sieben Wochen dauernden Bauarbeiten. «Derzeit prüfen wir auch, welche Arbeiten wir vorziehen können, ohne damit das rechtliche Verfahren zu tangieren.» Denn auch wenn der Rechtsstreit das Projekt wohl verzögern wird, will die Schulbehörde am Einweihungstermin Februar 2019 festhalten.

So oder so, für Schulpräsident Köppel – offiziell seit 1. August im Amt – ist der Fall eine Feuertaufe. «Ich hatte mir eigentlich erhofft, mich während der Sommerferien in aller Ruhe einarbeiten zu können», sagt er.

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