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ESCHLIKON: Gemeinde trifft Massnahmen gegen das Wildparkieren

Die Kommission Strassenwesen hat ein Parkierungskonzept ausgearbeitet.

Das Parkierungskonzept der Gemeinde Eschlikon ist unterteilt in die drei Themen «Parkierung in den Quartieren», «Gemeindeeigene Parkplätze» sowie «Veranstaltungen». Während letztgenanntes Thema keine nennenswerten Handlungen vorsieht, wird auf den gemeindeeigenen Parkplätzen zukünftig eine konsequentere Bewirtschaftung vorgenommen. So werden bei-spielsweise auf dem Parkplatz Sommerau neu sämtliche Parkplätze vermietet und eine Parkierung durch anderweitige Fahrzeuge verboten.

Was das Parkieren auf den Gemeindestrassen betrifft, sind vom Konzept vor allem die Mettlenstrasse, die Rosenstrasse sowie der Lindenweg betroffen. Im unteren Bereich der Mettlen-strasse soll ein für viele Einwohnerinnen und Einwohner längst fälliges Parkverbot umgesetzt werden. Durch das Parkverbot entlang der Mettlenstrasse soll sich die Übersicht und somit die Verkehrssicherheit für sämtliche Verkehrsteilnehmenden verbessern. Dieselbe Massnahme mit gleichen Hintergedanken ist für den Lindenweg vorgesehen. Entlang der Rosenstrasse soll das Parkieren weiterhin gestattet sein. Die zum Teil chaotischen Parkierungszustände sollen allerdings mittels Markierung einiger weisser Parkfelder entschärft werden, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Da das Parkieren ausserhalb der weissen Parkfelder rechtswidrig ist, soll mit dieser Massnahme eine geordnete Parkierung mit verkehrsberuhigender Wirkung erreicht werden. Alle diese vorgesehenen Massnahmen müssen noch vom Gemeinderat und dem Kanton genehmigt und anschliessend öffentlich aufgelegt werden.

Tempo 30 im Quartier Blumenau–Oberdorf

Eine verkehrsberuhigende Wirkung ist auch im Quartier Blumenau das oberste Ziel. In den nächsten Wochen werden die Massnahmen umgesetzt, welche unter anderem eine Tempo-30-Zone vorsehen. Auf die erste Tempo-30-Zone im Dorf soll sogleich die zweite folgen. Zurzeit werden die Abklärungen für eine Tempo-30-Zone im Oberdorf gemacht. Anschliessend will die Gemeindebehörde weitere Quartiere in Angriff nehmen.

Für Anmerkungen aus der Bevölkerung zu Park- oder anderen Verkehrssituationen sei die Kommission Strassenwesen offen, schreibt die Gemeinde. (red)

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