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ESCHLIKON: Fahrverbot missachtet: Wiese zerstört

Auf ihrer Facebookseite veröffentlicht die Gemeinde ein Bild der zerfurchten Wiese beim Ziegeleiweiher. Ein unnötiges Ärgernis, sagt der Gemeindepräsident.
Olaf Kühne
Die Wiese zwischen Ziegeleiweiher und Bahnlinie ist von Reifenspuren gezeichnet. Mitarbeiter des Eschliker Werkhofes haben dieses Bild gemacht, die Gemeinde hat es auf Facebook veröffentlicht. (Bild: PD)

Die Wiese zwischen Ziegeleiweiher und Bahnlinie ist von Reifenspuren gezeichnet. Mitarbeiter des Eschliker Werkhofes haben dieses Bild gemacht, die Gemeinde hat es auf Facebook veröffentlicht. (Bild: PD)

Die Gemeinde Eschlikon ist eine regelmässige Facebook-Nutzerin. Wie kaum eine andere Hinterthurgauer Kommune nutzt sie diese Internet-Plattform für unterschiedlichste Mitteilungen und Anliegen. Sei es, um lokalen Sportlern zu ihren Erfolgen zu gratulieren, um Abstimmungs- und Wahlresultate zu veröffentlichen oder auch, um Werbung für die Abendunterhaltung eines Vereins zu machen. Aktuell steht ein Bild auf dem Facebook-Profil der Gemeinde, welches Mitarbeiter des Werkhofes gemacht haben. Der Begleittext zum Bild verheisst wenig Gutes. «Derart unverfroren wie in diesen Tagen haben sich Besucher noch nie verhalten», steht geschrieben.

Auf dem Kiesweg besteht ein Fahrverbot

Gemeint ist die Grillstelle beim Ziegeleiweiher. Das Bild zeigt tiefe Reifenspuren auf der Wiese zwischen dem Weiher und dem Kiesweg entlang der Bahnlinie. Ob es sich um Autospuren handelt oder doch eher um Furchen von Mofas oder Rollern, ist schwierig auszumachen. Indes erinnert die Gemeinde daran, dass auf dem angrenzenden Kiesweg so oder so ein Fahrverbot bestehe –und dass dennoch immer wieder Besucher des Ziegeleiweihers gegen dieses Verbot verstossen.

Gemeindepräsident Hans Mäder beschwichtigt. Der Fall sei nicht vergleichbar mit der illegalen Abfallentsorgung im benachbarten Stockenholz, welche vergangene Woche für Schlagzeilen sorgte. «Damals haben wir Anzeige erstattet», sagt Mäder. «Die kaputt gefahrene Wiese beim Ziegeleiweiher ist hingegen einfach ein unnötiges Ärgernis –und wohl auch dem schönen Wetter und den steigenden Temperaturen geschuldet.»

Gleichzeitig betont der Gemeindepräsident, dass man in Eschlikon kein Problem mit Littering habe. «Wir haben beim Ziegeleiweiher einen Abfalleimer, den unsere Werkhofmitarbeiter regelmässig leeren», sagt er. «Das klappt sehr gut.» Auch mit der vergangenes Jahr im Rahmen des 20-Jahr-Jubiläums eingeweihten Stockenholz-Hütte habe man kaum Probleme. «Es gab zwei Reklamationen wegen zu lauter Musik. Wir haben deshalb in der Hausordnung zur Hütte Musikanlagen verboten.» Und betreffend Fahrverbot sagt Mäder: «Am besten, man kommt zu Fuss.»

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