Es wäre mehr drin gelegen

Drucken
Teilen

Volleyball Trotz einer sehr guten Leistung unterlag Volley Amriswil gestern Abend im CEV-Cup dem französischen Cupsieger in Ajaccio mit 1:3. Beim vierten Spiel innert drei Tagen war die psychische Müdigkeit verantwortlich für die Niederlage.

Der erste Satz zeigte klar bessere Franzosen. Bei 17:16 war Amriswil nahe dran, aber das 25:22 widerspiegelte die Leistungen der Teams. Der zweite Satz war ein Auf und Ab. Amriswil führte bei 6:10, die Korsen mit 18:15. Bei 23:24 kamen die Thurgauer zu einem Satzball, aber drei Punkte später stand der Satzgewinn mit 26:24 fest. In Durchgang drei zeigte Amriswil sein bestes Spiel. Dank starken Aufschlägen von Ljubicic und Howatson war der Gegner dauernd in der Defensive. Die Folge davon war eine ganze Reihe von Amriswiler Blockpunkten. Bei 11:18 glaubte das Team an den Satzgewinn, und mit 18:25 wurde dieser Tatsache. Und dann der vierte Satz: Wer einen Satz mit 25:21 verliert und dabei acht Punkte beim Aufschlag verschenkt, muss sich über die Niederlage schon etwas ärgern.

Auf der Tribüne sassen der Teammanager und der Journalist. Man war sich einig: Dieses französische Team ist zu packen. In Amriswil sprechen die engen Verhältnisse und die begeisterungsfähigen Zuschauer für den Schweizer Meister. Am Mittwoch, 15. Februar, braucht es einen Hexenkessel, und dann ist Amriswil in der Lage, Korsika zu eliminieren. (bw)