Es regnete – nur Konfetti

LENGGENWIL. «Ich bin mehr als glücklich», sagt Severin Löhrer, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Lenggenwil, am Sonntagabend, «es ist alles gut gegangen.» Damit ist auch die 36. Lenggenwiler Fasnacht reibungslos verlaufen, was nicht selbstverständlich ist bei diesem Publikumsaufmarsch.

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LENGGENWIL. «Ich bin mehr als glücklich», sagt Severin Löhrer, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Lenggenwil, am Sonntagabend, «es ist alles gut gegangen.» Damit ist auch die 36. Lenggenwiler Fasnacht reibungslos verlaufen, was nicht selbstverständlich ist bei diesem Publikumsaufmarsch. War der Guggen-Classic am Freitag gut besucht, drängten sich die vielen Maskierten und wenig Unmaskierten am Samstag schon kurz nach Türöffnung an den Lenggiball. Und, das schöne Wetter am Sonntag verhalf dazu, dass rund 15 000 Besuchende gezählt werden konnten.

69 Nummern in zwei Stunden

Höhepunkt der Lenggenwiler Fasnacht ist und bleibt der Umzug am Sonntagnachmittag. Obwohl 69 Nummern angemeldet waren, dauerte der Umzug nicht länger als zwei Stunden. Bunt und originell war er und oft wurde ob der Phantasie gestaunt. Dem Thema des Organisators «Unterwasserwelt» nahmen sich die einheimischen Jungwachtgruppen sowie der Männerchor Oberbüren an. Auffällig waren die vielen Hexen-, Teufel- und Gnomengruppen, die Stimmung brachten. Auffällig war auch, dass Jugendliche aufwendige Wagen schufen – allen voran «Jung und Stark Nassen». Sie wurden letztlich von der Umzugsjury mit dem ersten Platz belohnt. Zum zweiten Mal dabei war das Maskottchen «Lenggi» – ganz zur Freude des Publikums, vor allem des jüngeren.

Aufwendig und phantasievoll

Dass die Organisatoren die Anzahl «Barwagen»-Nummern (Barwagen ohne Motto, aber mit lauter Musik) eliminieren wollen, scheint ihnen mehr oder weniger geglückt zu sein. Jedenfalls war das Gros aller Wagen mit viel Phantasie und nicht weniger Aufwand hergestellt worden. (zi.)

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