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Es kommt zur «Belle»

Entscheidung vertagt: Weil der EC Wil im 1.-Liga-Playoff-Viertelfinal sein Heimspiel gegen Frauenfeld mit 2:3 verliert, kommt es heute Abend in Frauenfeld zur «Finalissima» zwischen den beiden Teams.
David Metzger
Siegesjubel bei Frauenfeld, Enttäuschung beim EC Wil. (Bild: David Metzger)

Siegesjubel bei Frauenfeld, Enttäuschung beim EC Wil. (Bild: David Metzger)

David Metzger

sport@wilerzeitung.ch

Im Nachgang eines aufgewühlten Playoffabends gaben insbesondere zwei Aktionen und die daraus resultierten Sanktionen der Schiedsrichter zu reden. Zweimal stand ein Check gegen den Kopf im Mittelpunkt des Interesses. Der erste ereignete sich in der 38. Minute, als der Wiler Felix Vonbun an der Bande gelegt wurde, die Pfeife des Schiedsrichters jedoch stumm blieb. Ein anderes Bild dann in der 59. Minute, als sich zwischen dem Wiler Rico Hungerbühler und dem Frauenfelder Pascal Zumbühl eine praktisch identische Szene ereignete. Mit dem Unterschied, dass die Referees diesmal durchgriffen: Hungerbühlers Aktion wurde mit einer Fünfminuten-Strafe belegt, auch weil Zumbühl, zumindest kurzfristig, das Eis zur weiteren Behandlung verlassen musste.

Für den EC Wil war die ausgesprochene Strafe folglich matchentscheidend. Obschon sich das Heimteam in Unterzahl zunächst noch in die Verlängerung rettete, dauerte es in dieser nur läppische 35 Sekunden, ehe der Ausgleich in der Serie durch Frauenfeld feststand. Im Powerplayspiel zeigten sich die Thurgauer an diesem Abend von ihrer stärksten Seite, resultierten doch gleich alle drei Treffer in Überzahl. Darüber ärgerte sich auch der Wiler Cheftrainer Andreas Ritsch: «Wir fingen uns heute zu viele doofe Strafen, trotz des Wissens ob der Stärke Frauenfelds bei numerischer Überzahl.»

Hatten die Wiler im Startdrittel noch Mühe, der Gangart ihrer Widersacher zu folgen, erarbeiteten sie sich zumindest ab dem Mitteldrittel ein Chancenplus. Dennoch blieb am Ende nur die Ernüchterung und die Frage, was wohl möglich gewesen wäre, hätten die Wiler die angesprochene Fünfminuten-Strafe nicht eingehandelt – oder hätte man das Unterzahlspiel schadlos überstanden. Das alles bildet aber nun Konjunktiv. Die Realität sieht anders aus und heisst in den Worten von EC Wil-Cheftrainer Andreas Ritsch: «Siegen oder Fliegen».

EC Wil – EHC Frauenfeld 2:3 n.V. (0:1, 1:0, 1:1, 0:1)

Bergholz – 457 Zuschauer – Sr. Häusler (Torti, Vendrame).

Tore: 15. Rieser (Fehr/Ausschluss Herberger, Hohl) 0:1, 23. Diem (Eigenmann/Ausschluss Cé. Kuhn) 1:1, 52. (51:25) Fehr (Rohner/Ausschluss Herberger) 1:2, 52. (51:56) Rüsi (Strafstoss) 2:2, 61. (60:35) Geiser (Rieser, Cé. Kuhn/As)

EC Wil: Liechti; Blatter, M. Herzog, Vonbun, Hungerbühler, Bulgheroni, Hohl, Herberger, Stevan; Eigenmann, Schärer, Maraffio, Diem, Rüsi, Schir, Bischofberger, Meier, Torino, Heitzmann, F. Herzog.

EHC Frauenfeld: Styger; Käser, Rieser, Grolimund, Kurzbein, Thaler, Suter, Haldenstein, Moser, Jörg; Celio, Pieroni, Fitzi, Zumbühl, Bucher, Cé. Kuhn, Fehr, Rohner, Geiser, Brauchli, Cy. Kuhn.

Strafen: 6-mal 2 Minuten plus 1-mal 5 Minuten sowie Spieldauerdisziplinarstrafe (Hungerbühler) gegen Wil. 4-mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.

Hinweis

Angepfiffen wird das alles entscheidende fünfte Playoffspiel heute Abend um 20 Uhr in Frauenfeld.

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