Erstmals in renovierter Kirche

Die Bürgerschaft der Katholischen Kirchgemeinde Oberbüren sagte Ja zu Rechnung 2012 und Budget 2013. Im weiteren informierte Verwaltungsratspräsident August Stolz über die noch nicht abgeschlossene Abrechnung der Innenrenovation der Kirche.

Zita Meienhofer
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August Stolz hielt die erste Bürgerversammlung in der innen renovierten Kirche. (Bild: zi.)

August Stolz hielt die erste Bürgerversammlung in der innen renovierten Kirche. (Bild: zi.)

OBERBÜREN. «In den vergangenen Wochen haben sich die Aktualitäten in der Kirche weltweit, aber auch bei uns im Seelsorgeverband gehäuft», erklärte August Stolz, Präsident des Verwaltungsrats der Katholischen Kirchgemeinde Oberbüren einleitend. Es sind nicht vorwiegend die Schlagzeilen um den Rücktritt und die Wahl des Papsts, es sind die Veränderungen im Seelsorgebereich Oberbüren-Niederbüren-Niederwil, die sich häuften. Pater Andy Givel hat den Seelsorgebereich verlassen, neu wurde Pater Ferdinand Franco begrüsst. Und bald schon ist es ein Jahr her, seit die Oberbürer die Kirche nach der Innensanierung einweihen konnten.

Bauabrechnung liegt im Budget

Die Innensanierung, genau deren Kosten, darüber informierte dann August Stolz eingehend. Vor allem deshalb, weil verschiedentlich auf die noch nicht vorliegende Abrechnung hingewiesen wurde. Er bedauere es, dass noch keine definitive Bauabrechnung vorliege, sagte Stolz. Er rief jedoch auch ins Bewusstsein der Kirchbürger, dass ein Bauvorhaben von beinahe drei Millionen Franken abgerechnet werden müsse. Letztlich wies er darauf hin, dass auch immer noch Rechnungen von Handwerkern ausstehend seien. Bis Mitte März wurden 2 781 938 Franken bezahlt, noch offen sind Beträge von 114 366 Franken. Daraus ergibt sich ein Total von 2 896 950 Franken. Im Gutachten wurde damals ein Betrag von 2 924 700 Franken bewilligt. Neben Spenden von über 100 000 Franken und dem Beitrag der Politischen Gemeinde von 80 000 Franken, die bereits bezahlt sind, sind diejenigen des katholischen Konfessionsteils und der kantonalen Denkmalpflege von je 80 000 Franken noch ausstehend.

Die Rechnung 2012 schloss mit einem Defizit von 21 219 Franken. Ein Vergleich zum Budget 2012 ist nicht ganz einfach, da der Kontenplan auf Geheiss des katholischen Administrationsrats angepasst werden musste.

Im Budget 2013 wird wiederum mit einem Defizit gerechnet. Es beträgt 7230 Franken. Geplant ist, dass im laufenden Jahr wieder einige kleine Sanierungen vorgenommen werden. Es muss der Parkettboden im Pfarreiheim aufgefrischt und ein neuer Boiler angeschafft werden. Zudem muss das Archiv der Verwaltung dringend den nötigen Vorschriften angepasst werden. Allerdings, so Präsident August Stolz, sei entgegen Anfragen einiger Bürger eine Aussenrenovation der Kirche kein Thema.

Die 51 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten Rechnung und Budget diskussionslos und ohne Gegenstimme.

Verband ist bereits Einheit

Wie andere Seelsorgeverbände muss sich auch jener von Oberbüren-Niederbüren-Niederwil den stetigen Veränderungen stellen. Stolz versicherte, dass die Zusammenarbeit zwischen den drei Kirchgemeinden bestens funktioniert. Im Hinblick auf die zu entstehenden Seelsorgeeinheiten hat eine Besprechung mit den Verantwortlichen des Bistums und der katholischen Administration ergeben, dass der Seelsorgeverband Oberbüren-Niederbüren-Niederwil bereits als Seelsorgeeinheit bezeichnet werden kann. «Es gibt keinen wesentlichen Punkt, der noch offen wäre und gelöst werden müsste», erklärte August Stolz. Er wies darauf hin, dass dies ein grosser Verdienst der Pallottinerpatres sei, die das Seelsorgeteam im Sinne einer Seelsorgeeinheit aufgebaut haben.

Im weiteren sind nun auch die Mesmer-Dienste wieder geregelt. Nach Oliver Kolic im Vorjahr konnte nun auch sein Stellvertreter gewählt werden. Es ist dies Erwin Kempter.

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