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Erstmals in diesem Jahrzehnt kein Verkehrstoter im Fürstenland

REGION. Fast täglich berichtet die Wiler Zeitung von Verkehrsunfällen mit verletzten Personen. Doch der subjektive Eindruck, dass es immer mehr werden, täuscht. 505 Unfälle hat die Kantonspolizei St. Gallen letztes Jahr im Fürstenland registriert – das sind 14 weniger als im Jahr zuvor.
Simon Dudle
Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Fürstenland 505 Unfälle – 14 weniger als noch 2014. Drei verletzte Personen gab es auch diesen Mittwoch auf der Wiler Toggenburgerstrasse. (Bild: kapo)

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Fürstenland 505 Unfälle – 14 weniger als noch 2014. Drei verletzte Personen gab es auch diesen Mittwoch auf der Wiler Toggenburgerstrasse. (Bild: kapo)

REGION. Fast täglich berichtet die Wiler Zeitung von Verkehrsunfällen mit verletzten Personen. Doch der subjektive Eindruck, dass es immer mehr werden, täuscht. 505 Unfälle hat die Kantonspolizei St. Gallen letztes Jahr im Fürstenland registriert – das sind 14 weniger als im Jahr zuvor. Anders ist die Situation im Toggenburg, wo es sieben Unfälle mehr gegeben hat als im Vorjahr, nämlich 226. Im ganzen Kanton St. Gallen stagnierte die Anzahl Unfälle bei 2748.

Positiv: Im Fürstenland gab es 2015 auf den Strassen keinen Toten. Es ist das erste Mal im laufenden Jahrzehnt, dass während eines ganzen Jahres kein Todesopfer zu beklagen war. Weniger gut ist 2016 angelaufen. Am 26. Januar wurde auf der Flawilerstrasse in Gossau eine 84jährige Frau bei einer Kollision von zwei Autos verletzt. Sie starb zwei Tage später im Spital.

Ein Todesopfer gab es vergangenes Jahr im unteren Toggenburg. Und zwar in Bütschwil, als innerorts ein Lastwagen einen Fussgänger erfasste und dieser nicht überlebte.

Niederbüren verletzungsfrei

Am meisten zu tun hatten die Blaulicht-Organisationen 2015 wie erwartet auf dem Gebiet der Stadt Wil, wo sie von 116 Unfällen Zeugen wurden. Bei deren 61 gab es zumindest einen Verletzten. Das waren zwölf Unfälle weniger als im Vorjahr. Die Anzahl Verletzte ist indes praktisch unverändert. Auch sonst gibt es beim Blick in die Gemeinden viel Erwähnenswertes. In Uzwil nahm die Anzahl Unfälle innerhalb eines Jahres um fast 50 Prozent zu, und es mussten 61 Zwischenfälle registriert werden. Gar mehr als doppelt so viele Unfälle wie im Vorjahr gab es in Jonschwil, nämlich 18. Auch die Anzahl Verletzte hat sich dort auf 13 erhöht, was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Halbiert hat sich die Anzahl verletzter Personen in Zuzwil auf acht – und dies bei mehr Unfällen als im Vorjahr. Nur noch halb so viele Unfälle wie 2014 gab es vergangenes Jahr in Niederbüren, nämlich sieben. Niederbüren ist übrigens die einzige Gemeinde in der Region, in der 2015 kein Verletzter zu beklagen war.

Frauen häufiger involviert

Die von der Kantonspolizei St. Gallen publizierten Unfallzahlen des Jahres 2015 räumen mit manchem Irrglauben auf. Zum Beispiel, dass es immer mehr Unfälle mit Velos gibt. Jene Zahl hat stark abgenommen. Erstmals überhaupt reduziert hat sich die Anzahl Unfälle mit E-Bikes – von 29 auf 24 im ganzen Kanton St. Gallen. Allerdings gab es im Rheintal zwei Todesfälle mit E-Bikes. Auch die Anzahl Unfälle mit Motorradfahrern war trotz «langer Saison» rückläufig. Wie schon in den Vorjahren waren Frauen häufiger in Unfälle verwickelt als Männer. Vor allem im Alter zwischen 30 und 50 Jahren sind sie besonders unfallanfällig.

Erfolgreich scheinen die Massnahmen zu sein, welche bei den Fussgängerstreifen ergriffen worden sind. Zwischen 2011 und 2013 wurden im Kanton St. Gallen alle überprüft, und prompt hat es in den Jahren 2014 und 2015 kantonsweit keinen Toten mehr gegeben. Die Anzahl Unfälle auf einem Fussgängerstreifen wurde seither von 62 auf 50 reduziert.

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