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Erster Turniersieg auf Profistufe

Nina Stadler realisiert in Porto ihren bislang wichtigsten Erfolg auf der Frauentour. Die Kirchbergerin besiegt im Final die Portugiesin Ines Murta.
Marie-Theres Brühwiler
Nina Stadler hat kurz vor ihrem 21. Geburtstag ihren ersten Turniersieg auf der Profitour realisiert. (Bild: Mario Gaccioli)

Nina Stadler hat kurz vor ihrem 21. Geburtstag ihren ersten Turniersieg auf der Profitour realisiert. (Bild: Mario Gaccioli)

«Meinen ersten Turniersieg auf Profistufe musste ich hart erkämpfen», sagt Nina Stadler einen Tag nach ihrem bisher grössten Erfolg. Anders als im diesjährigen NLA-Interclub, wo sie in den Farben des TC Hörnli Kreuzlingen gegen besser klassierte Spielerinnen jeweils in drei Sätzen verlor, konnte Stadler beim ITF-10 000-Turnier in Porto auch enge Dreisatz-Begegnungen für sich entscheiden.

Alle Hürden gemeistert

Die erste grosse Hürde hatte die gestern 21 Jahre alt gewordene Kirchbergerin in Portugal bereits in der zweiten Runde zu meistern. Gegen die Russin Ksenia Kuznetsova lag die aktuelle Nummer 785 der Welt mit 4:6, 2:4 im Hintertreffen, ehe sie das Blatt wenden und in drei Sätzen gewinnen konnte. Auch in den Viertelfinals war die Aufgabe äusserst heikel. Die routinierte Deutsche Sina Haas führte mit 4:0. Dann aber drehte die Kirchbergerin auf, holte sich den ersten Satz, vergab jedoch im zweiten Satz nicht weniger als sechs Matchbälle. Dass Nina Stadler im dritten Satz erneut einen Rückstand aufholen konnte und schliesslich gewann, spricht für ihr aktuelles Selbstvertrauen. In den Halbfinals realisierte Stadler jeweils in der entscheidenden Phase des Satzes ein Break und besiegte schliesslich in den Finals auch die als Nummer drei gesetzte portugiesische Lokalmatadorin Ines Murta mit 2:6, 6:2, 6:3. Nina Stadler wird sich während der kommenden Wochen mit ihrem Trainer Ralph Zepfel auf die Hallensaison vorbereiten und im November auf die Tour zurückkehren.

Neue Voraussetzungen

Dass sie im Sommer ihr Sport-KV abgeschlossen habe und sich nun ganz auf ihre Tenniskarriere konzentrieren könne, sei eine Erleichterung. Einen tennis- oder arbeitsfreien Tag, wie sie sich nach ihrem bislang wichtigsten Turniersieg gönnte, habe es in den vergangenen vier Jahren nicht gegeben. «Ich musste möglichst schnell Arbeits- und Schulstoff aufholen.» Jetzt konnte sie sich am Montag beim Schwimmen und Laufen aktive Erholung leisten. «Ich fühle mich fit und weniger ausgelaugt, als dies früher der Fall war», erzählt die U18-EM-Halbfinalistin von 2013. Mit den zwölf WTA-Punkten von Porto wird Stadler einen weiteren Schritt in Richtung ihres kurzfristig angestrebten Ziels machen. «Ich möchte bald den Sprung in die Top 500 des WTA-Rankings und die Umstellung auf die höhere Stufe der 25 000-Dollar-Turniere schaffen.»

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