Erste Vorbereitungen auf die Firmung

Lager der katholischen Jugendlichen aus Bazenheid, Gähwil und Kirchberg in Gais 30 Jugendliche der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg reisten nach Gais ins Haus «Hirschboden» zum ersten Kurs «Firmung ab 18».

Drucken
Teilen

Lager der katholischen Jugendlichen aus Bazenheid, Gähwil und Kirchberg in Gais

30 Jugendliche der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg reisten nach Gais ins Haus «Hirschboden» zum ersten Kurs «Firmung ab 18». Am Samstagmorgen wurden sie zünftig verregnet, sodass selbst der routinierte Kursleiter beim «Kennenlern-Parcours» etwas improvisieren musste, um mit ihnen zum Ziel zu gelangen.

Aber es nützte alles nichts: Pflotschnass, wie verregnete Mäuse, kamen sie gegen halb zwölf ins Lagerhaus. Dort bezogen sie die Schlafzimmer und wurden alsbald von den beiden Köchinnen beim Mittagessen aufs Beste verwöhnt.

Nachmittags setzten sich die Jugendlichen mit sich selbst, dem Heiligen Geist sowie auch der Firmung auseinander.

Immer wieder konnten sie bei den Gruppenrunden – gut und umsichtig geleitet von den Firmbegleiterinnen und -begleitern – Fragen stellen, diskutieren und ihre Meinung äussern, sodass sie bald einmal ein Bild bekamen, wohin der Firmweg 2010/2011 gehen könnte. Nach einem eindrücklichen Filmabend geschah etwas Ausserordentliches: Niemand nützte den freien Ausgang – was eigentlich auch nicht verwunderlich war – das Wetter war wirklich einfach zu mies.

Und wenn es anders kommt?

Am Sonntagmorgen musste nochmals kurz improvisiert werden, weil der Beck den Zopf und das Brot zu spät lieferte. Das Morgenbuffet mundete aber allen ausgezeichnet.

«Was würdest du tun, wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest?», war das erste Thema, womit sich die Teilnehmenden alsbald beschäftigten.

Keine einfache Frage und man musste selber schon etwas über den eigenen Schatten springen, um sich eingehender mit dieser Frage zu befassen.

Aufbruch ist gelungen

Kreativität war gefragt zur Vorbereitung der Wortgottesfeier, und sie wurde geliefert, sodass alle am Nachmittag in den Genuss eines guten, ideenreichen, stimmigen Gottesdienstes kamen.

Alsbald galt es dann noch, das Haus zu putzen, was so gut vonstatten ging, dass alle, die am Lager teilnahmen, nachher noch am Bahnhof Gais etwas Zeit fanden und sogar ein Erinnerungsfoto schiessen konnten.

Der Aufbruch ist den Firmlingen der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg also gelungen – Fortsetzungen folgen, immer wieder. (ow.)

Aktuelle Nachrichten