Erste Niederlage für den KTV Wil

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Handball Nun hat es auch das Wiler Team erwischt. Der KTV Wil 1 verliert das Spitzenspiel nach hartem Kampf auswärts in Aadorf mit 31:24.

Es hat am letzten Sonntag einfach nicht sein sollen mit einem Wiler Sieg. Der KTV Wil rannte die gesamte Matchdauer einem Rückstand hinterher. Personell stark dezimiert, aber trotzdem voll motiviert wollten die Spieler von Trainer Vaclav Lanca auch auswärts in Aadorf auf­zeigen, dass sie nicht umsonst auf dem ersten Rang stehen. Die Halle, mit über 200 Zuschauern sehr gut gefüllt, bot dazu das passende Ambiente. Unter diesen Zuschauern befand sich auch eine grosse Wiler Anhängerschaft.

Der Match begann überhaupt nicht nach dem Geschmack des KTV Wil. Unzählige Chancen blieben ungenutzt und viele technische Fehler führten dazu, dass sich Aadorf kontinuierlich ab­setzen konnte. Die Thurgauer, mit einigen sehr routinierten Akteuren im Team bestückt, waren an diesem Abend einfach in vielen Situationen cleverer und abgezockter. Das Heimteam führte bereits zur Halbzeit mit vier Toren Vorsprung. Die Wiler dachten jedoch noch lange nicht ans Auf­geben. Ein Vier-Tore-Rückstand ist im Handball in Kürze wieder egalisiert.

Die Hoffnung wurde jedoch schnell in Keime erstickt. Nachdem der Rückstand nach Aufnahme der zweiten Halbzeit noch auf drei Tore verkürzt werden konnte, lief in der Folge im Wiler Spiel nichts mehr zusammen. Der Wille und Kampfgeist waren zwar zu er­kennen, aber die Erfolgserlebnisse im Angriff wie auch in der Defensive blieben meistens aus.

Letztendlich mussten sich die Äbtestädter einer starken Aa­dorfer Mannschaft geschlagen geben. Der Sieg der Thurgauer war absolut verdient. Die Partie war jedoch jederzeit fair und wurde von soliden und unparteiischen Schiedsrichtern geleitet.

Nach dieser ersten Nieder­lage gilt es für den KTV Wil vorwärtszublicken. Der nächste Gegner heisst Pfäffikon-Fehraltorf und ist am nächsten Samstag zu Gast in Wil. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Lindenhofhalle.

KTV Wil: Butz, Halter, Muff, Gubler, Leppla, Haag, Koblet, Akin, Dobler, Reisinger, ­Niedermann. Coach: Vaclav Lanca