Erste gewichtige Neuverpflichtung

Drucken
Teilen

Handball Für die Spielzeit 2017/18 hat der HSC Kreuzlingen den jungen Kreisläufer Manuel Zeller verpflichtet. Der 20-Jährige spielte zuletzt in der 3. Bundesliga.

«Die Gespräche mit Trainer Andy Dittert und Präsident Patrick Müller haben mich überzeugt, dass der HSC Kreuzlingen der richtige nächste Schritt in meiner Handballkarriere ist», sagt der talentierte Kreisläufer. Mitentscheidend sei auch gewesen, dass er wieder zurück in seine Heimat an den Bodensee wollte und dort eine Berufsausbildung als Industriekaufmann absolvieren wird. Zeller weiter: «Das Gesamtpaket in Kreuzlingen gefällt mir. Die Mannschaft ist noch jung, entwicklungsfähig und erfolgshungrig. Genau wie ich.» Manuel Zeller verbrachte seine Jugendzeit bei der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Schnell wurde man auf sein grosses Potenzial aufmerksam. Der Wechsel in eine Handball-Förderschule für Talente im Alter von 14 bis 16 Jahren war der logische nächste Schritt. Dabei spielte er mit dem Nachwuchs der SG Kronau-Östringen, der Talentschmiede des erfolgreichen Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen, in der A-Jugend-Bundesliga. Auf die aktuelle Saison hin schaffte der Modellathlet (1,92 m gross, 105 kg schwer) dann den Sprung in die erste Mannschaft.

«Mit der Verpflichtung von Manuel Zeller setzen wir bewusst auf einen weiteren jungen Spieler», betont HSCK-Präsident Patrick Müller. «Wir sind überzeugt, dass unsere junge Mannschaft mit vielen Spielern um die 20 Jahre noch viel Entwicklungspotenzial hat.» Müller macht keinen Hehl daraus, dass man in der nächsten Saison den Wiederaufstieg in die NLB anstrebt. Deshalb sei es wichtig, dass man auf der Kreisposition mindestens doppelt besetzt ist.

Eigentlich hätte der HSCK bereits in der laufenden Spielzeit ein gewichtiges Wort im Kampf um die beiden NLB-Tickets mitreden wollen, doch grosses Verletzungspech machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Mit Topscorer Noah Meisinger, Zoltan Juhasz und Milan Kozak fielen gleich drei Leistungsträger langfristig aus. In den verbleibenden sieben Spielen der 1.-Liga-Finalrunde geht es für die Kreuzlinger primär darum, noch möglichst viele Partien zu gewinnen und sich so zumindest in der oberen Ranglistenhälfte zu klassieren. (mru)