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Erste Erfahrungen in Gossau sind positiv

Gossau In der Stadt Gossau werden 150 Unterflurbehälter (UFB) realisiert; 22 davon können auf Boden der politischen Gemeinde platziert werden. Überall werde das halbversenkte Standardmodell verwendet, wie der Gossauer Projektleiter Beat Lehmann auf Anfrage bestätigt. Er geht davon aus, dass der ZAB-Beitrag von 6000 pro UFB ausreichen wird. Daher musste weder ein Zusatzkredit ins Budget aufgenommen noch dem Stadtparlament beantragt werden. Allerdings ist die Realisierung anspruchsvoll und zeitintensiv. Da die Stadt Gossau nicht über die personellen Ressourcen verfügt, wurde der pensionierte ehemalige Leiter der Stadtwerke um Unterstützung angefragt. Er hat zugesagt und auf Mandatsbasis die Projektleitung übernommen.

Mittlerweile wurden 20 Baugesuche für 22 UFB eingereicht. Rund die Hälfte ist laut Beat Lehmann bereits beiwilligt, die andere Hälfte noch im Bewilligungsverfahren. «Dass wir bislang nur eine schriftliche Einsprache erhalten haben, freut mich», sagt Beat Lehmann. Dies zeige, dass die Bevölkerung für eine gute Sache zu haben sei und für die Gemeinschaft auch Konzessionen eingehe. Lehmann rechnet damit, dass im Lauf des nächsten Jahres, spätestens aber bis Mitte 2019, alle Standortfragen geklärt sind. Nicht weniger ehrgeizig ist er für den Abschluss der Umsetzungsphase: «Bis etwa 2020 werden wir das Konzept flächen­deckend umgesetzt haben», ist Beat Lehmann überzeugt. Aus Erfahrung weiss er indes, dass der Teufel im Detail steckt. Für jeden UFB-Standort muss ein Baugesuch eingereicht werden. Kommt es zu einer Einsprache, ist das betreffende Projekt vorerst auf unbestimmte Zeit blockiert. «Vom O. K. des Landbesitzers bis zum Baubeginn müssen wir mit sechs bis sieben Wochen rechnen», sagt Lehmann. Damit schneidet er einen der wesentlichsten und zugleich schwierigsten Punkte an: die Landnutzungsverhandlungen. «Wir leisten dem Landbesitzer für die zeitlich unbegrenzte Nutzung der rund vier Quadratmeter Landfläche eine einmalige Pauschalentschädigung von 500 Franken», sagt Beat Lehmann. Doch der Aufwand ist gross: «Mit allen privaten Eigentümern führen wir Gespräche und leisten wo nötig Überzeugungsarbeit», sagt Lehmann. Bei Neubauvorhaben würden bereits im Baubewilligungsverfahren entsprechende Vorgaben berücksichtigt. Lehmann ist zufrieden mit dem bisherigen Projektverlauf. Insbesondere das Interesse von Liegenschaftenverwaltungen an den UFB habe dazu geführt, dass in kurzer Zeit viel habe realisiert werden können.

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

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