ERSATZ: Dreifachturnhalle in Planung

An der Sirnacher Gemeindeversammlung ging es am Dienstagabend unter anderem um den Ersatz der alten Turnhalle Birkenweg. Noch dieses Jahr soll über einen Planungskredit für einen Neubau abgestimmt werden.

Christoph Heer
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Befindet sich in einem schlechten Zustand: Die Turnhalle Birkenweg soll ersetzt werden. (Bild: Simon Dudle)

Befindet sich in einem schlechten Zustand: Die Turnhalle Birkenweg soll ersetzt werden. (Bild: Simon Dudle)

Christoph Heer

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Die Turnhalle Birkenweg wird die Sirnacher in den nächsten Monaten beschäftigen. Gemeindepräsident Kurt Baumann sagte an der Gemeindeversammlung: «Die aktuell bestehende Turnhalle befindet sich bauphysikalisch in einem miserablen Zustand. Da die Kosten für eine Sanierung in einem ähnlichen Rahmen wären wie jene eines Neubaus, hat sich der Gemeinderat entschieden, das Projekt Dreifachturnhalle weiterzuverfolgen.» Über einen Planungskredit wird voraussichtlich an der nächsten Gemeindeversammlung im Dezember befunden.

Doch warum eine Dreifachturnhalle, wenn auch eine Zweifachturnhalle den jetzigen Notstand beheben würde? «Weil Sirnach eine zukunftsorientierte Gemeinde ist und längerfristig planen will», sagte Baumann. Das Projekt, welches sich noch in den Kinderschuhen befindet, wird in den nächsten Monaten vertieft.

Abschied nach 15 Jahren in der Schulkommission

Die traktandierten Geschäfte warfen keine hohen Wellen. Die 131 anwesenden Stimmberechtigten – das entspricht einem prozentualen Anteil von nur gerade 2,7 Prozent – stimmten jeweils ohne Gegenstimmen zu. Die Jahresrechnung der Einheitsgemeinde schloss mit einem Gewinn von 1,2 Millionen Franken. Baumann erklärte, dass alle Bereiche besser als budgetiert abgeschlossen hätten. Der Ertragsüberschuss wird für die Vorfinanzierung des Schulraumes (530000 Franken), zusätzliche Abschreibungen auf Gemeindeliegenschaften (600000 Franken) und das Eigenkapital (71973 Franken) verwendet.

Alle neun Einbürgerungsgesuche – insgesamt 15 Personen – wurden gutgeheissen. Abschliessend wurde Jacqueline Kayser nach 15-jähriger Mitarbeit in der Schulkommission verabschiedet. Ihre Person und ihr Wissen werde mit Bestimmtheit vermisst werden, sagte Schulpräsident Urs Schrepfer in seiner mit Anekdoten bepackten Abschiedsrede. Mit Roland Munz ist am vergangenen Sonntag im zweiten Wahlgang ihr Ersatz gewählt worden.

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