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Erneut Vandalismus in der Region Wil: Unbekannte Täter hinterlassen Chaos

Eine Feuerstelle oberhalb von Zuckenriet wurde verwüstet. Die Täter zündeten Tische, Bänke und einen Abfalleimer an und zerstörten einen Holzunterstand. Die Gemeinde hat Anzeige erstattet.
Gianni Amstutz
Die unbekannten Täter versuchten, den Mülleimer in Brand zu setzen. (Bild: PD)

Die unbekannten Täter versuchten, den Mülleimer in Brand zu setzen. (Bild: PD)

Im Weidliwald bei der Thurau Wil wüteten kürzlich Unbekannte und verwandelten den Wald in eine Mülldeponie. Sie waren jedoch nicht die einzigen, welche am Auffahrtswochenende bei Grillstellen in der Region für Ärger sorgten.

Die Feuerstelle Rosenberg oberhalb von Zuckenriet sei mit Sicherheit einer der schönsten Orte in der Gemeinde, schreibt der Niederhelfenschwiler Gemeindepräsident Simon Thalmann in einer Medienmitteilung. Umso ärgerlicher also, dass es ausgerechnet dort zu Vandalismus kam. Ein völlig zerstörter Holzunterstand, angezündete Tische, Bänke und Abfalleimer sowie geklautes Brennholz von umliegenden Waldbesitzern: So lautet die traurige Bilanz der Zerstörung.

«Das war eine dumme Aktion»

Diese Vorfälle seien für den Gemeinderat und den Schulrat «absolut inakzeptabel», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Gemeinde hat deshalb die Polizei detailliert über den Vorfall informiert und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Der Platz gehört der Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg. Deren Präsidentin, Ursula Künzle, findet klare Worte für das Verhalten der Täter: «Das war eine dumme Aktion. Es ist schade, dass einige wenige einen öffentlichen Platz, der viele erfreut, einfach mutwillig zerstören.»

Deshalb finde sie es richtig, dass die Gemeinde Anzeige erstattet hat. Vielleicht könne man so die Täter finden. Aber auch wenn das nicht möglich sein werde, sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass ein solches Verhalten nicht toleriert werde.

Ihr persönlich seien jedoch keine weiteren Vorfälle dieser Art bekannt. Bei der Feuerstelle Rosenberg handle es sich um ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Spazierweg führe daran vorbei. Deshalb sei es wohl auch nicht möglich dort zu randalieren, während es noch hell ist, mutmasst Ursula Künzle.

Appell an die Vernunft der Benützer

Die Gemeinde hat noch weitere Massnahmen ergriffen. Die Polizei habe zugesichert, die diversen Rast- und Feuerstellen auf Gemeindegebiet stärker zu kontrollieren, heisst es in der Mitteilung. Die Rede ist von einer «intensiven Überwachung». Damit sollen ähnliche Vorfälle wie jener vom Wochenende verhindert werden. Der Gemeindepräsident appelliert aber auch an die Vernunft: «Benützer der Plätze sollen sie wieder so verlassen, wie sie diese selber gerne antreffen würden.»

Hinweis: Auffällige Beobachtungen können der Polizei unter
058 229 51 30 gemeldet werden.

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