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Erhitzte Gemüter zu erwarten

Vorschau auf die Sitzung von morgen Mittwoch Für morgen hat der neue Präsident des Grossen Rates, Gallus Müller aus Guntershausen, sechs Geschäfte traktandiert.
Urs Schrepfer

Vorschau auf die Sitzung von morgen Mittwoch

Für morgen hat der neue Präsident des Grossen Rates, Gallus Müller aus Guntershausen, sechs Geschäfte traktandiert. Es ist anzunehmen, dass das erste Traktandum «Thurgauische Volksinitiative «Ja zu einer guten Thurgauer Volksschule» einen ruhigen Start der Ratssitzung verhindern und die Gemüter ziemlich schnell erhitzen wird.

Nachdem ich die Sitzungen der vorberatenden Kommission präsidieren durfte, gehe ich davon aus, dass es gegen die gültig Erklärung der Volksinitiative zu wenig stichhaltige Argumente gibt und sie auch deshalb mit der Begründung «in dubio pro populo» mit grossem Mehr für gültig erklärt werden wird.

Lehrplan ist zeitgemäss

Spannender dürften die Diskussionen zur Beschlussfassung ausfallen, ob der Grosse Rat die Initiative unterstützt oder nicht. Obwohl die Befürworter der Initiative immer wieder betonen, dass es nicht um den Lehrplan 21 geht, ist allen klar, dass es mit der Lancierung dieser Initiative um nichts anders geht, als die Verhinderung der Einführung des Lehrplans.

Als Schulleiter und Schulpräsident kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass wir der Einführung des Lehrplans 21 gelassen entgegensehen dürfen. Er bewirkt keinen Paradigmenwechsel und gefährdet auch in keiner Art die sehr gute Qualität der Thurgauer Volksschule. Sicherlich ist es richtig, wenn wir künftig vor Ort bei der Umsetzung kritisch darauf achten, dass nicht Bewährtes verloren, sondern gestärkt wird und dass wir uns bei den laufenden, breit abgestützten Vernehmlassungen zu den Stundentafeln und zu den neuen Beurteilungsformen einbringen. Der Lehrplan 21 oder der Lehrplan Volksschule Thurgau, wie er heissen wird, ist zeitgemäss und ein guter Wegweiser für die anstehenden Herausforderungen.

Kunstmuseum dürfte bewegen

Als Zweites werden wir eine parlamentarische Initiative beraten, die neben zwei weiteren Initianten auch von Vico Zahnd, SVP, eingereicht wurde. Die Initianten fordern, dass die Bankratsmitglieder wieder wie vor 2012 vom Grossen Rat gewählt werden und ein Reglement über die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen des Bankrates und Bankpräsidiums erlassen werden soll.

Die Diskussion der beiden Geschäftsberichte der Pädagogischen Hochschule und der Gebäudeversicherung Thurgau geben im Anschluss Zeit und Raum, dass sich die Gemüter wieder abkühlen können.

Zum Schluss werden wir noch zwei Interpellationen behandeln, wovon die eine auch von Alex Frei, CVP, mit eingereicht wurde. Diese Interpellation trägt den Titel «Neues Kunstmuseum: Wie weiter?» und dürfte zum Schluss der halbtägigen Sitzung noch einmal zu spannenden, interessanten Voten führen.

Die Wiler Zeitung bietet Kantonsräten des Bezirks Münchwilen Gelegenheit, sich vor und nach Grossratssitzungen zu traktandierten Geschäften zu äussern.

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