Erhalt und eine sinnvolle Nutzung

«: kein Entscheid», Ausgabe vom 29. November

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Der eventuelle Verkauf vom Haus «Galerie zur alten Bank» an der Henauerstrasse 20 löste eine rege und engagierte Diskussion aus. Gegen den Schluss schien mir, als ob der Fokus ausschliesslich auf Verbleib oder nicht Verbleib der Galerie gerutscht sei. Dies war aber nicht das Kernanliegen der Votantin und einem grossen Teil der Anwesenden. Es ging um den Erhalt und die sinnvolle Nutzung des ganzen Hauses.

Wenn die Galerie nicht zügeln muss, um so besser. Ist sie doch in diesem Haus ein weit herum bekannter und sehr geschätzter Teil der Uzwiler Kulturlandschaft. – Der Gemeindepräsident brachte zur Verteidigung der geplanten Massnahme höhere Kosten für die Galerie auf den Tisch, falls sie dort bleiben sollte. Ich denke nicht, dass ein neuer Ort, der ja für die Galerie dann eingerichtet werden muss, ohne Mehrkosten realisiert werden kann, nebst den vielen Nachteilen, die das Zügeln einer etablierten Galerie mit sich bringt.

Daniel Wyder erwähnte aber das Problem fehlender Räume, unter anderen für den Musikunterricht und die Logopädie. Diese beiden Lerninhalte könnten sicher ohne grosse und kostspielige Umbauten in den frei werdenden oberen Räumen geboten werden. Ein grosser Vorteil ist die kleine Distanz zu den Schulhäusern.

Ich hoffe sehr, dass der Verkauf des Hauses «Galerie zur alten Bank» nur eine ins Auge gefasste Möglichkeit bleibt und nicht Realität wird.

Rosmarie Brüllmann, Niederuzwil