ERFOLGSWELLE: Sogar Elvis mischte sich unter die Besucher

Das Rock- und Pop-Museum in Niederbüren verzeichnete dieses Jahr mit 233 Führungen so viele Besucher wie noch nie. «Ein Märchen», sagt der Initiant Roland «Tschiibii» Grossenbacher.

Cédric Schneider
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Im Rock- und Pop-Museum werden Rockidole lebendig. (Bild: PD)

Im Rock- und Pop-Museum werden Rockidole lebendig. (Bild: PD)

Roland «Tschiibii» Grossenbacher und seine Frau Uschy reiten mit ihrem Rock- und Pop-Museum in Niederbüren auf einer Erfolgswelle. Dieses Jahr durften sie in ihrem einzigartigen Museum fast 3500 Besucherinnen und Besucher begrüssen, ein neuer Rekord. Dementsprechend begeistert zeigt sich Roland «Tschiibii» Grossenbacher: «Wir hätten nie gedacht, dass unser Museumskonzept so gut beim Publikum ankommt, es ist ein Märchen.»

Grossenbacher machte mit dem Rock- und Pop-Museum seine Leidenschaft zum Beruf. Die Besucher strömen aus der ganzen Deutschschweiz und dem nahen Ausland nach Niederbüren. Den typischen Besucher gäbe es bei seinem Museum nicht. «Bei der Musik gibt es keine Altersgrenzen. Wir dürfen sowohl Schulklassen als auch über 90-jährige Personen in unserem Museum begrüssen», sagt Grossenbacher. Die meisten Besucher seien aber zwischen 40 und 60 Jahre alt und mit der in der Ausstellung thematisierten Musik aufgewachsen.» Die Besucher würden manchmal richtiggehend mit der Musik mitgehen, wenn ein bekanntes Stück abgespielt wird, sagt Grossenbacher. Zudem organisiert er im Museum hin und wieder Events.

Auch für 2017 zeigt der Trend der Besucherzahlen nach oben. «Wir konnten bereits 80 Buchungen entgegennehmen.» Es sei schön zu sehen, dass ein Ende des Besucherzuwachses nicht abzusehen sei, denn normalerweise gehe bei Ausstellungen der Boom nach zwei Jahren vorüber, sagt Grossenbacher. Damit dieses Phänomen nicht in Erscheinung tritt, gestaltet der Museumsdirektor seine Führungen nie gleich und fügt der Austellung jedes Jahr neue Exponate hinzu.

Cédric Schneider

cedric.schneider@wilerzeitung.ch