ERFOLG: Kobesenmühle im Winterschlaf

Um die 1000 Personen besuchten in diesem Jahr die Kobesenmühle in Niederhelfenschwil. Nun ruhen die Ausstellung und der Garten. Der Stiftungsrat bereitet währenddessen das Jubiläumsjahr vor.

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Der Stiftungsrat der Kobesenmühle (v. l.): Markus Lehmann, Claudia Lüchinger, Andrea Hilber, Simon Thalmann und Ruedi Wüthrich (Bild: vk)

Der Stiftungsrat der Kobesenmühle (v. l.): Markus Lehmann, Claudia Lüchinger, Andrea Hilber, Simon Thalmann und Ruedi Wüthrich (Bild: vk)

Dass die Kobesenmühle ein grosser Anziehungspunkt wird, hatte 1987 niemand gedacht. Vom Schulkind bis zum Grossvater zeigen die Besuchenden Interesse an den Arbeiten des Künstlers und Philosophen Wilhelm Lehmann. Viele Menschen geniessen die Ruhe an diesem idyllischen Flecken Erde. Das Leben in der Kobesen hat sich auch im Jahr 2016 in einer grossen Vielfalt gezeigt. Rund tausend Besucherinnen und Besucher haben den Weg in die Kobesen gefunden, in die Ausstellung, den Garten und zu den kulturellen Anlässen. Die rund zwanzig Helferinnen und Helfer trafen sich zum Arbeiten oder Zusammensitzen, um zu planen und organisieren.

Damit im Betrieb alles rund läuft, braucht es viele fleissige Hände, die sich um die verschiedenen Belange kümmern. Der Stiftungsrat dankt den Männern und Frauen für ihr Engagement jeweils mit einem gemütlichen Abend, mit dem das Ausstellungsjahr beendet wird. Nach dem Umzug von Verena Lehmann in den Bürgerhof Bischofszell wurde die Kobesen sanft restauriert. Mit Rahel Eisenring (freischaffende Illustratorin) und Olivier Zobrist (Filmschaffender) konnten zwei Personen gefunden werden, die ein Zuhause wie die Kobesen gesucht haben und sich um Wohnhaus und Garten kümmern.

Ausstellung im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums

Der Stiftungsrat der Kobesenmühle besteht aus Markus Lehmann (Präsident), Cornelia Scherrer (Vizepräsidentin), Ruedi Wüthrich (Anlässe, Führungen), Andrea Hilber-Lehner (Kassierin), Claudia Lüchinger (Besuchergruppen, Hütedienst), Simon Thalmann (Gemeindepräsident, Aktuar, Verhandlungen mit Ämtern). Im Februar plant der Stiftungsrat die neue Ausstellungssaison, die im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums steht. (vk)