Erfolg gibt es nur, wenn alles stimmt

Der FC Sirnach bestreitet morgen Sonntag um 14 Uhr ein Meisterschafts-2.-Liga-Inter-Spiel gegen Chur 97. Die Hinterthurgauer haben gegen den Leader einiges gutzumachen.

Urs Nobel
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FUSSBALL. Der FC Sirnach kann besser Fussball spielen, als er dies vor Wochenfrist in Näfels gegen den FC Linth 04 gezeigt hat. Die Mannschaft ist aber trotzdem nicht so gefestigt, dass sie die 1:6-Niederlage einfach wegstecken und zur Tagesordnung übergehen könnte.

Am Fusse der Glarner Alpen wurde den Spielern ein deutliches Warnsignal mit auf den Nachhauseweg gegeben. «Wenn ihr nicht in jedem Spiel eine hundertprozentige Leistung abzurufen imstande seid und wenn ihr nicht über euch hinauswachsen könnt, dann wird es nichts mit dem Ligaerhalt.»

Sirnach Trainer Ridvan Rexhepaj wird seine Spieler in der vergangenen Woche garantiert auch nochmals auf die Leistung gegen Linth 04 angesprochen haben, obwohl er selber angibt, dass er sich nach einem Spiel – egal, ob gewonnen oder verloren – immer wieder auf das nächste konzentriert.

Im Hinspiel gegen Chur 97 vermochte der FC Sirnach einen Punkt aus dem Bündnerland zu entführen. Jene Partie hat aufgezeigt, dass die Hinterthurgauer grundsätzlich konkurrenzfähig sind. Erschwerend für einen Erfolg morgen Sonntag durfte jedoch die Tatsache sein, dass der FC Sirnach die Partie ohne seinen Abwehrchef Martin Horak und ohne Antreiber Michael Hürlimann bestreiten muss. Horak wurde wegen einer gelb/roten Karte für ein Spiel suspendiert, Michael Hürlimann für gesamthaft vier gelbe Karten im Verlauf der Saison. Dass die beiden Routiniers nicht mit dabei sein können, dürfte zwar schwer wiegen. Es ist aber auch eine Chance für jene Mitspieler, die bisher eher hinten anstehen mussten und hoffentlich auf einen Einsatz brennen.

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