Entwicklung hat leicht abgeflacht

Die Handballer des KTV Wil dürfen auf ein gutes Vereinsjahr zurückblicken. Sportlich bewegt man sich in der regionalen Spitze. Finanziell steht der Verein auf gesunden Füssen da.

Drucken
Teilen

HANDBALL. Die Hauptversammlung des KTV Wil verlief unspektakulär. Aus sportlicher Sicht zeigt sich der Vorstand mit dem Erreichten zufrieden. Rechnung und Budget schliessen zwar mit einer schwarzen Null ab. In Anbetracht des beruhigenden Vermögens von 60 000 Franken und noch einmal demselben Betrag aus dem Hofchilbi-Fonds, darf der Verein beruhigt in die Zukunft blicken.

Stagnation

Die Nachwuchs-Abteilung des Vereins hat in den vergangenen Jahren eine imposante Entwicklung durchgemacht. Dank einiger weniger Personen ist diese stets gewachsen und es können in praktisch allen Altersstufen – bei Mädchen und Knaben – Teams gestellt werden. Diese Entwicklung hat unterdessen aber ein wenig stagniert und so gilt der Aufruf zu weiterem Engagement in diesem Bereich. Schliesslich sollen die Fanionteams möglichst mit eigenen Spielern aus dem Nachwuchs «gefüttert» werden. Die erste Mannschaft der Herren meldet hierbei bereits Ansprüche an, weil sich ihr Kader wegen diverser Abgänge und Rücktritte massiv verkleinert hat.

Herausforderungen steigen

In seinem Jahresbericht machte sich Präsident Daniel Brenner zu einigen Eckpunkten im Vereinsleben Gedanken. Er sprach unter anderem davon, dass die Herausforderungen des Vorstands und der Funktionäre bei weiterem Vereinswachstum stets steige. «Es ist deshalb wichtig, dass wir uns nicht nur mit Handball spielen und trainieren begnügen, sondern auch bereit sind, für den Sport und den Verein zusätzliche Aufgaben zu übernehmen», waren sich Brenner und Sportchef Rico Kreis einig.

Vakanzen ersetzt

Nach mehrjähriger Tätigkeit als Sponsoring-Verantwortlicher trat Raphael Haag an der HV von seinem Amt zurück. Die Hauptversammlung verabschiedete ihn unter Applaus und dankte ihm somit für seinen Einsatz. Haag wird dem Verein aber weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen und dabei versuchen, eine führende Rolle zu übernehmen. Als Nachfolger wurden Lukas Reisinger und Fehim Sefic neu gewählt. Zudem vertritt Samira Aleotti das Presse-Ressort für ein halbes Jahr, da Carmen Keller für einige Zeit im Ausland weilt. (uno)