Entscheid vertagt

In Uzwil bleibt das Amt des Schulratspräsidenten nach dem ersten Wahlgang unbesetzt.

Philipp Stutz
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UZWIL. Drei Kandidaten wollten das Vollamt des Uzwiler Schulratspräsidenten für sich beanspruchen. Keiner von ihnen rerüssierte. Erich Wagner (CVP) und Daniel Wyder (SP) lieferten sich ein Kopf-an Kopf-Rennen, verfehlten aber das absolute Mehr deutlich. Die beiden Kandidaten trennten am Schluss nur gerade neun Stimmen. Der parteilose Raphael Bär erzielte wie schon bei der Wahl des Gemeindepräsidenten einen Achtungserfolg. Nun kommt es zu einem zweiten Wahlgang, der auf den 25. November angesetzt ist.

Erst waren's vier

Die Wahl des Schulratspräsidenten war von Anfang an umkämpft. Erst stellten sich vier Kandidaten zur Wahl. Richard Ammann (BDP), von den Freisinnigen ins Rennen geschickt, gab kurz nach seiner Kandidatur seinen Rückzug bekannt. Er begründet dies mit mangelnder Akzeptanz innerhalb eines Teils der Lehrerschaft. So befanden sich schliesslich drei Kandidaten in der Endausmarchung.

Erich Wagner und Daniel Wyder haben erklärt, erneut anzutreten. Ob auch Raphael Bär nochmals kandidieren wird, steht zurzeit noch nicht fest.

Christine Wirth gewählt

Bei den Wahlen in den Uzwiler Gemeinderat schaffte Christine Wirth-Angehrn (CVP) die Wahl problemlos und plazierte sich noch vor der bisherigen Sozialdemokratin Dora Hadorn-Schär. Umkämpft waren auch die Wahlen in den Schulrat. Michael Forster, ehemaliger Präsident der Uzwiler CVP, heute parteilos, hatte mit seiner Kandidatur für Kampfwahlen gesorgt. Er blieb erfolglos, erreichte aber ein äusserst respektables Ergebnis. region uzwil 41