Entlastungszug am Morgen fällt weg

WIL. Der Stadtrat von Wil setzt sich seit Jahren für eine kundenfreundliche, funktionierende und attraktive öV-Drehscheibe Wil ein: Der Bahnhof Wil mit seinen jährlich rund 4,2 Millionen Umsteigebeziehungen muss als zweitgrösster ÖV-Knoten des Kantons St.

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WIL. Der Stadtrat von Wil setzt sich seit Jahren für eine kundenfreundliche, funktionierende und attraktive öV-Drehscheibe Wil ein: Der Bahnhof Wil mit seinen jährlich rund 4,2 Millionen Umsteigebeziehungen muss als zweitgrösster ÖV-Knoten des Kantons St. Gallen und als Regionalzentrum einer Agglomeration von rund 110 000 Einwohnenden ausreichende Kapazitäten auf dem Schienenfernverkehrsnetz ausweisen.

Neuer Fahrplan 2016

Als die Stadt Wil vom kantonalen Amt für öffentlichen Verkehr eingeladen worden war, sich zu den vorgesehenen Anpassungen im Fahrplanentwurf 2016 vernehmen zu lassen, hat der Stadtrat diese Punkte in seiner schriftlichen Vernehmlassungsantwort einmal mehr unterstrichen. Unter anderem hatte sich der Stadtrat dabei klar gegen den geplanten Wegfall des Entlastungszugs um 7.11 Uhr in Wil und Halt in Wallisellen und Oerlikon ausgesprochen. Dieser Zug mit der umsteigefreien Anbindung an diese beiden wichtigen Arbeitsplatzgebiete in der Morgenspitze sei gerade aus Pendlersicht wertvoll.

Kein Zug mehr um 7.11 Uhr

Wie das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr nun mitgeteilt hat, wird der Entlastungszug per Fahrplanwechsel 2016 definitiv aus dem Fahrplan gestrichen. Der Stadtrat erwartet in der Folge auf dem künftigen Zug um 7.08 Uhr ab Wil ein Kapazitätsproblem. Zudem bildet besagter Zug neu auch die umsteigefreie Verbindung von Flawil und Uzwil nach Zürich, weshalb die Frequenzen ebenfalls steigen werden. Der Stadtrat behält sich vor, nach dem Fahrplanwechsel noch einmal beim Kanton zu intervenieren. (sk)