Engagement für den Nachwuchs

Aus ehemaligen EC Wil-Spielern ist ein Verein entstanden. Dieser setzt sich unter anderem auch für den Nachwuchs ein, so wie letzthin für die Bambinis. Der «NachZwei-Cup» stand sechs Teams offen, selbstverständlich auch solchen des EC Wil.

Urs Nobel
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Wil. Es war beeindruckend mit anzusehen, welchen grossen Einsatz die fünf- bis achtjährigen Eishockey-Nachwuchsspieler am Bambini-«NachZwei»-Turnier an den Tag legten. Ihre Gesichter glänzten vor Freude für eine Sportart, die sie entweder selbst ausgewählt hatten oder zu der sie gekommen sind, weil ihre Väter einst auch Eishockeyaner waren.

Kontakte unter Ur-Wilern

Bei diesen Vätern handelt es sich fast ausnahmslos um Ur-Wiler.

Um ehemalige EC Wil-Spieler, die einen Verein, «NachZwei», gegründet hatten, um die Kontakte untereinander nicht abzubrechen. Das «NachZwei» umfasst 32 Mitglieder. Es trifft sich einmal wöchentlich zu einem polysportiven Training. Zum Jahresprogramm gehört aber auch das gemeinsame Wandern in der Natur oder der Besuch von Plauschvolleyball-Turnieren. Es darf aber auch ruhig einmal etwas fürs Gemüt sein. Erst kürzlich weilten die «NachZwei»-ler an einem Schwingfest.

Etwas zurückgeben

Bereits zum vierten Mal organisierte das «NachZwei» mit den betroffenen Eltern ein Bambini-Turnier. Gemäss Simon Grob handelt es sich dabei nicht um eine Veranstaltung, an der möglichst viel Gewinn zu erzielen das oberste Ziel ist. Vielmehr erachtet es der Verein als eine ideelle Unterstützung der Nachwuchs-Arbeit des EC Wil.

«Wir bieten Hilfestellung und geben auch etwas von dem an den Verein zurück, was wir in früheren Jahren bekommen haben.» Und die einstigen Hockeycracks wissen, was ihnen früher am meisten gefallen hat: Spielen, spielen und nochmals spielen. Dazu kamen auch die Knirpse der anwesenden Mannschaften, sodass es zum Schluss nicht mehr so wahnsinnig wichtig war, welches Team das Turnier gewonnen hatte. Sieger waren nämlich alle Beteiligten.