Energie sparen geht alle an

Der neugegründete Energieverein Uzwil und Umgebung tritt erstmals an die Öffentlichkeit, um Zweck und Ziele vorzustellen. Er hofft auf eine breite Abstützung in der Bevölkerung.

Urs Bänziger
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Der Verein möchte den sparsamen, effizienten Verbrauch von Energie fördern. Diese soll zunehmend aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. (Bild: Urs Jaudas)

Der Verein möchte den sparsamen, effizienten Verbrauch von Energie fördern. Diese soll zunehmend aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. (Bild: Urs Jaudas)

UZWIL. Im vergangenen Herbst wurde in Uzwil ein neuer Verein geboren: der Energieverein. Am 21. März wird er sich erstmals der Bevölkerung vorstellen und dieser seine Beweggründe und Ziele näherbringen. Anstoss zur Gründung sei die vom Bundesrat und Parlament beschlossene Energiewende gewesen, sagt der Präsident Martin Paulus. «Der Energieverein Uzwil und Umgebung wurde ins Leben gerufen, um die Energiestrategie des Bundes aktiv mitzugestalten.»

Der Verein ist nicht nur noch sehr jung, sondern auch klein. Neben dem Präsidenten besteht er aus einer Handvoll Mitgliedern. Das soll sich mit der Informationsveranstaltung ändern. «Ich hoffe, dass unser Verein das Interesse und den Willen zum Energie sparen in der Bevölkerung von Uzwil und Umgebung wecken und fördern kann», betont Martin Paulus.

Erneuerbare Quellen fördern

Haushälterisch mit Energie umzugehen gehe alle an. Eine klima- und umweltfreundliche Energiepolitik lasse sich nur dann rasch vorantreiben und effizient umsetzen, wenn alle – Private, Industrie, Gewerbe und die öffentliche Hand – mitmachen würden. Nur durch vorausschauendes Denken und Handeln könne ein Meilenstein für die nächste Generation geschaffen werden, sind Paulus und die Mitinitianten des Energievereins überzeugt. Neben weniger Energieverbrauch zu Hause, unterwegs und bei der Arbeit will der Verein umweltgerechte Energie aus erneuerbaren Quellen in Uzwil und Umgebung fördern.

Da dem Verein aber noch die finanziellen Mittel für die Realisierung von eigenen Projekten fehlen, wolle man sich anfänglich vor allem auf Information und Beratung konzentrieren, erklärt Paulus.

Suche nach Gleichgesinnten

Die Initianten und Gründer sind auf der Suche nach Gleichgesinnten, die den Zweck und die Ziele des Vereins unterstützen. «Man muss kein Energiefachmann sein, es können alle mitmachen, denen der sparsame, effiziente Verbrauch von Energie ein Anliegen ist», sagt Martin Paulus, der für die katholische Kirche als Diakon und Spitalseelsorger tätig ist.

Der Präsident hofft, viele Mitglieder für den Energieverein gewinnen zu können. «Je mehr Personen mitmachen und den Verein breit abstützen, umso besser können wir Uzwil als Energiestadt vorantreiben.»

Die Informationsveranstaltung findet am Freitag, 21. März, 19.30 Uhr, im Feuerwehrdepot Uzwil statt. Alle Interessierten sind eingeladen.

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