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Ende der Durchfahrt
durch Ufhofen

Es hat gedauert. Doch jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Das vor Jahresfrist aufgegleiste Fahrverbot durch den Weiler Ufhofen wird umgesetzt. Mitte September sollen die Schilder platziert werden.
Andrea Häusler
Mitte September werden die Tempo-50-Schilder durch Fahrverbotstafeln ersetzt. (Bild: Andrea Häusler)

Mitte September werden die Tempo-50-Schilder durch Fahrverbotstafeln ersetzt. (Bild: Andrea Häusler)

Grund für die Neuregelung der Verkehrsführung war eine Verkehrserhebung im Jahr 2016. Diese hatte ergeben, dass täglich rund 1940 Fahrzeuge die Lossstrasse in Ufhofen befahren. Gezählt worden war an fünf Wochentagen. Das Gesamtergebnis: 9700 Fahrzeuge.

Bei den Automobilisten handelte es sich mehrheitlich um «Auswärtige», welche die Strasse als Schleichweg in Richtung Gossau, beziehungsweise Flawil nutzen. Da die schmale Strasse das Kreuzen von zwei Fahr­zeugen kaum zulässt, hat der Oberbürer Gemeinderat im September vergangenen Jahres in Abspra­che mit den Grundeigentümern beschlossen, die Lossstrasse (Verbindung zwischen Degenauerstrasse und Ufhofen) für den Motorfahrzeugverkehr zu sperren. Um zu verhindern, dass die Ufhoferstrasse (Fürstenlandstrasse/Talwis–Ufhofen) oder der Weidhöchiweg (Wisental/Degenauerstrasse–Ufhofen) als Umfah­rung genutzt werden, sollte das Fahrverbot auch auf diese Strassen ausgedehnt werden.

Einsprache verzögerte Umsetzung

Voraussetzung für die Umsetzung der geplanten Massnahmen war die Umklassierung der Lossstrasse und Ufhoferstrasse: Aus Gemeindestrassen 2. Klasse sollten Gemeindestrassen 3. Klasse werden. Dagegen habe es eine Einsprache gegeben, die zu einem Rechtsverfahren geführt habe, begründet Gemeindepräsident Alexander Bommeli die fast einjährige Dauer bis zur Umsetzung konkreter Massnahmen. Die Einsprache sei inzwischen zurückgezogen worden.

Zwischen dem 10. und 14. September sollen nun die neuen Verkehrsschilder angebracht werden. Ab jenem Zeitpunkt kann Ufhofen nicht mehr durchfahren werden. Sprich: Die Schleichwegverbindung Niederwil–Flawil, beziehungsweise –Gossau ist gekappt. Der Zubringerdienst sowie Personen mit einer entsprechenden Bewilligung können die Strassen allerdings weiterhin befahren.

Darüber, wohin sich der Verkehr verlagern wird, kann nur spekuliert werden. Alexander Bommeli hofft, dass die Automobilisten die Schnellstrasse wählen werden. Dass alternativ die «Abkürzung» via Gebertschwil genutzt wird, sei theoretisch denkbar, räumt er ein. Mit einer entscheidenden Mehrbelastung jenes Weilers rechnet er in der Praxis allerdings nicht.

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