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EISHOCKEY: Vor einer neuen Saison mit positiveren Vorzeichen

Der EHC Uzwil und der EC Wil gehen gut vorbereitet in die neue 1.-Liga-Saison, die am Wochenende beginnt.
Urs Nobel
Der EC Wil und der EHC Uzwil trafen bereits zweimal in der Vorbereitung aufeinander. (Bild: David Metzger)

Der EC Wil und der EHC Uzwil trafen bereits zweimal in der Vorbereitung aufeinander. (Bild: David Metzger)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Zwar herrscht sowohl bei Kevin Schüepp, dem Trainer des EHC Uzwil, als auch bei Daniel Zeber, dem Sportchef des EC Wil, eine gewisse Unsicherheit. Unsicherheit bezüglich der effektiven Stärkeverhältnisse ihrer Teams im Vergleich mit den Gegnern. Der Grundtenor ist jedoch positiv. Er basiert auf gut aufgestellten Teams, intensiven Sommertrainings und guten Leistungen sowie Resultaten in der Vorbe­reitungsphase auf dem Eis. Am Wochenende startet die neue 1.-Liga-Saison, und sowohl die Verantwortlichen des EHC Uzwil als auch jene des EC Wil sind überzeugt, dass ihre Fanionteams in dieser Meisterschaft eine bessere Rolle als in der vergangenen spielen werden. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass es besser kommen muss, will man den teilweise verlorenen Goodwill in der Anhängerschaft wieder zurückgewinnen.

Stabiler, ausgeglichener und spielerisch besser

Kevin Schüepp, Trainer des EHC Uzwil, charakterisiert sein Team folgendermassen. «Obwohl verschiedene Charaktere von Spielern in der Mannschaft stehen, ist der Teamgeist hervorragend. Ich kann jedenfalls eine verschworene Truppe trainieren, die lernwillig ist.» Das Kader verfügt über 23 Spieler. Darin stehen 16 eigene und ehemalige Uzwiler Spieler. Die Neuen seien bestens aufgenommen worden und bereits integriert, weiss der Trainer. «Der EHC Uzwil war schon früher bekannt dafür, neue Spieler schnell zu integrieren. «Das ist auch hinsichtlich der neuen Saison so. Diverse Einzelgespräche haben mir das bestätigt.»

Schüepp bezeichnet seine Mannschaft als stabiler, ausge­glichener und spielerisch besser. «Aber sie steht noch nicht da, wo ich es mir wünsche. Und ich weiss vor allem noch nicht, wo wir im Vergleich zur Gegnerschaft stehen.» Der Trainer blickt auf hervorragende Vorbereitungsspiele zurück. Aber auch auf solche, die mit Negativresultaten geendet haben. «Das Team ist noch so eine Art Wundertüte. Wir müssen noch daran arbeiten, kon­stanter zu werden. Kampfkraft ist gefragt.»

Sportchef und Trainer haben gewirbelt

Kevin Schüepp und Sportchef Thomas Ammann haben die Mannschaft hinsichtlich der ­neuen Saison gemeinsam zusammengestellt. Und sie sind überzeugt: «Wir werden konkurrenzfähig sein.» Dafür haben sie in den vergangenen Monaten ziemlich gewirbelt und 13 neue sowie ehemalige Spieler in die Uzehalle gebracht. Ziel des EHC Uzwil ist, die Playoffs zu erreichen. «Dann beginnt eine neue Saison» prognostiziert Schüepp. Und er weiss, wovon er spricht. Immerhin ist er in drei Jahren zweimal aufgestiegen (EHC St. Gallen). Schüepp freut sich auf die neue Saison mit seinem neuen alten Verein. Er ist sich aber auch bewusst, dass er als Hoffnungsträger im Verein gilt. Als einer, der es schaffen soll, dass die Anhänger wieder Freude an der ersten Mannschaft haben können.

«Es ist ein Geben und Nehmen. Jetzt ist das Team dran.»

Mit einer verschworenen Truppe, in der ein hervorragender Teamgeist steckt, will auch der EC Wil die vergangene Saison vergessen machen. Mit einer Mischung von erfahrenen Spielern, die Verantwortung übernehmen und die vielen Jungen an das Niveau der 1. Liga heranführen. sollen. «Wir haben beim Zusammenstellen des Kaders auch auf den Charakter des Spielers geachtet», weiss Daniel Zeber. Im 25 Akteure umfassenden Kader sind fünf Junioren sowie drei Spieler mit B-Lizenz (zwei Torhüter). Zeber ist sich bewusst, dass von der Mannschaft viel erwartet wird. «Das darf man auch. Nach dem Motto: Geben und Nehmen. Jetzt ist das Team mit Geben dran.»

Stärken in der Offensive und bei den Torhütern

Somit ist auch klar, dass die Wiler mit vier Linien spielen wollen. Zeber schätzt die Stärkeverhältnisse in der Mannschaft so ein, dass diese ihre Stärken in der Offensive und den Torhütern habe. «Ich erwarte, dass der EC Wil vor allem frech und kompakt auftritt.» Die 1.-Liga-Gruppe, in welcher der EC Wil spielt, erachtet Zeber als ausgeglichen. Er sieht den EHC Frauenfeld und Arosa vorne, von Rang 3 bis 10 sei alles möglich.

Neu führt Andy Ritsch die Mannschaft. Er liess in den Vorbereitungsspielen, in denen nicht immer alles so wie gewollt verlief, stets alle Akteure spielen. «In der Meisterschaft werden wir aber auch erleben, dass Ritsch ein Fuchs seines Fachs ist und je nach Situation Massnahmen ergreift, die nicht jedermann erwartet», so Zeber. Die Mannschaft soll mit Spass spielen und als Team auftreten. «Dann kommen die Resultate von selbst.»

Hinweis

Der EHC Uzwil bestreitet sein erstes Saisonspiel in der Uzehalle gegen den SC Weinfelden. Anspiel ist am Samstag um 18 Uhr. Der EC Wil muss auswärts antreten und spielt erst am Sonntag um 16 Uhr gegen den EHC Arosa.

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