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EISHOCKEY: Von Beginn weg im Hintertreffen

Der EC Wil bezieht beim SC Herisau einen Abend zum Vergessen und verliert deutlich mit 4:0. Dennoch gibt es Erfreuliches: Die Wiler haben sich die Playoff-Qualifikation trotz der Niederlage gesichert.
David Metzger
Das Spiel war früh entschieden. Das letzte Drittel hätte man sich ersparen können. (Bild: David Metzger)

Das Spiel war früh entschieden. Das letzte Drittel hätte man sich ersparen können. (Bild: David Metzger)

David Metzger

sport@wilerzeitung.ch

Natürlich. Die sportlichen Ambitionen des EC Wil in der Partie am Samstagabend in Herisau waren schon von dem Spiel gewissermassen klein. Bereits vor dem Spiel hatten die Wiler ihre angestrebte Qualifikation für die Playoffs, und damit ihr Saisonziel, praktisch in der Westerntasche – auch wenn eine klitzekleine mathematische Wahrscheinlichkeit noch dagegen sprach. Und obschon der EC Wil einen rabenschwarzen Hockeyabend bezog, war die Wahrscheinlichkeit nach Spielschluss definitiv vom Tisch. Weil die direkte Konkurrenz ihre Spiele ebenfalls verlor, können die Wiler nun auch mathematisch nicht mehr von einem Playoff-Platz verdrängt werden.

Nichtsdestotrotz, eine derartige Leistungslethargie wie in Herisau hätte von den Wiler Spielern nicht erwartet werden dürfen. Zu einem Zeitpunkt, wo viele Mannschaften an ihrer Kaderplanung für die kommende Saison feilen, hätte sich eigentlich jedes Ausrufezeichen eines Akteurs auf dem Eis für die bevorstehenden Verhandlungen als Vorteil erwiesen – doch keiner der Spieler nutzte die Plattform am Samstag als mögliches Bewerbungsschreiben. So bildete die deutliche 4:0-Niederlage beim Tabellennachbarn aus Wiler Sicht letztlich die Quittung einer schwachen Darbietung. «Die Niederlage ist dennoch kein Grund, uns jetzt in Aufruhr zu versetzen», stellte ein lockerer Wiler Sportchef Daniel Zeber nach Spielschluss gleich einmal klar und fügte an, dass man sich am heutigen Abend nun insbesondere über die Playoff-Qualifikation freuen werde.

Auswärts beim SC Herisau nahm das Unheil bereits früh seinen Lauf. Noch waren keine sechs Minuten absolviert, ehe sich der Wiler Cheftrainer Andreas Ritsch bereits dazu veranlasst fühlte, sein zur Verfügung stehendes Time-out zu opfern. Die Wiler legten einen veritablen Fehlstart auf das Eis und lagen zum entsprechenden Zeitpunkt bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Florian Jeitziner und Roman Popp hatten die Wiler Startlethargie ausgenützt und die Appenzeller früh entscheidend in Führung spediert. Davon erholte sich der EC Wil nie mehr richtig. «Leider erbrachten weder das frühe Time-out noch die feurige Ansprache zur ersten Drittelpause die erwünschte Kehrtwende», bilanzierte Sportchef Daniel Zeber nach Spielende. Chancen, der Partie im Mitteldrittel noch einen anderen Lauf zu geben, besassen die Wiler aber durchaus. Gut möglich, wäre es nochmals spannend geworden, hätte der einschussbereite Matteo Schärer nach 24 Minuten den Puck aus nächster Nähe in der offenen Torecke untergebracht. Schärer verzog allerdings. Und auch in der Folge brachten es die Wiler in Überzahl nicht fertig, den Anschluss zu realisieren. Im Gegenteil: Nach einem Zuspielfehler wusste der Herisauer Timo Koller alleine loszuziehen und mit einem «Shorthander» den dritten Treffer zu erzielen. Und weil Koller nur wenige Minuten später auch noch das 4:0 zu erzielen wusste, verfiel das noch anstehende Schlussdrittel, in welchem beide Teams nur noch durch einige hitzige Raufereien Aufsehen zu erregen vermochten, ganz zur Makulatur.

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