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Eishockey: Uzwil bezwingt den Leader und rückt auf den letzten Playoffplatz vor

Dem EHC Uzwil gelingt mit einem 4:2-Heimsieg gegen den EHC Wetzikon eine grosse Überraschung. Noch viel wichtiger: Mit diesen drei Punkten setzt das Heimteam Prättigau-Herrschaft im Kampf um das Playoff gehörig unter Druck.
Tim Frei
Robin Reinmann erzielte das 2:0 für Uzwil. (Bild: Tim Frei)

Robin Reinmann erzielte das 2:0 für Uzwil. (Bild: Tim Frei)

Neben dem Eisfeld war es für die Spieler des EHC Uzwil keine gute Woche gewesen. Gestern hatte der Vorstand in einem Communiqué mitgeteilt, dass der Verein höher verschuldet ist als bisher angenommen. Die erste Mannschaft war bereits am Mittwoch - also einen Tag vor dem Schicksalsspiel gegen Reinach - informiert worden.

Es hätte niemanden überrascht, wenn sich eine solche Nachricht negativ auf dem Eis ausgewirkt hätte. Doch weit gefehlt: Gegen den Tabellenletzten zeigte Uzwil eine Trotzreaktion und siegte auswärts souverän mit 6:1. Mit einer besseren Effizienz wäre sogar noch ein höherer Erfolg drin gelegen.

Frühe Führung, kämpferisches Spiel und bärenstarker Torhüter

Hatte der Erfolg gegen das stark limitierte Reinach trotz der Umstände noch erwartet werden können, ist der 4:2-Heimsieg gegen Wetzikon eine Sensation. Der Leader befindet sich zwar zwei Wochen vor dem Playoff ausser Form. Doch Uzwil musste im Gegensatz zum Donnerstagsspiel wieder ohne Elitespieler von Rapperswil-Jona auskommen.

Mit kämpferischem und cleverem Spiel gelang es dem Heimteam, dem offensiv so versierten Wetzikon entgegenzuhalten. Der Führungstreffer nach sechs Minuten durch Sandro Russo kam den Uzwilern zwar gelegen, doch auch in der Folge versteckte sich die Mannschaft von Trainer Mischa Wasserfallen keineswegs. Und wenn es mal brenzlig wurde, konnte sie sich auf Torhüter Valentin Bauer verlassen. Wie schon so oft in dieser Saison zeigte er auch gegen den Leader mehrere starke Paraden.

Auch Anschlusstreffer bringt das Heimteam nicht aus dem Konzept

Trotz optischer Überlegenheit war das 2:0 durch Robin Reinmann nicht unverdient. Kurz vor Abschluss des Mitteldrittels verkürzten die Gäste in Überzahl auf 1:2. Auch das ging aufgrund des Steigerungslaufs der Zürcher Oberländer in Ordnung. Doch auch von diesem Rückschlag liessen sich die Uzwiler nicht unterkriegen: Lukas Klopfer erzielte im Powerplay das 3:1. Captain Alain Rüfenacht erhöhte fünf Minuten vor Schluss gar noch auf 4:1.

Mit diesem Sieg nutzen die Uzwiler ihre Chance, im Kampf um den letzten Playoffplatz vorzulegen und Prättigau-Herrschaft unter Druck zu bringen. Dank diesen drei Punkten verdrängen sie die Bündner vom achten Platz, der zur Playoff-Qualifikation berechtigen würde. Der Vorsprung beträgt allerdings nur einen Punkt - und Prättigau kann morgen gegen das fünftklassierte Arosa nachziehen.

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