EISHOCKEY: Sieg nach Penaltykrimi

Der EHC Frauenfeld gewinnt das zweite Playoff-Finalspiel gegen den EHC Dübendorf und bleibt damit im Rennen. Nach 60 Minuten stand es 1:1.

Andy Anderhalden
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752 Zuschauer kamen gestern Abend ans zweite Playoff-Finalspiel in Frauenfeld und sahen das Heimteam (rotschwarz) siegen. (Bild: Mario Gaccioli)

752 Zuschauer kamen gestern Abend ans zweite Playoff-Finalspiel in Frauenfeld und sahen das Heimteam (rotschwarz) siegen. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Schon in der 2. Spielminute hatte der EHC Frauenfeld im zweiten Playoff-Finalspiel gegen Dübendorf durch eine Einzelleistung von Senn eine gute Chance. Danach kam Dübendorf gefährlich vor das Tor der Thurgauer. In der 6. Minute gingen die Glatttaler durch Falett in Führung. Kurz nach der Hälfte des ersten Drittels vergab Schoop einen Penalty. Es blieb bei der knappen Führung für Dübendorf. Kaum wurde das Spiel wieder aufgenommen, kamen die Zürcher gefährlich vor das Tor von Styger, konnten ihn aber nicht bezwingen.

Die Thurgauer setzten sich fest im Drittel von Dübendorf, aber der Ausgleich kam nicht. Danach war das Spiel sehr ausgeglichen. Die letzten sechs Minuten vor der zweiten Sirene gehörten den Thurgauern. Sie waren dem Ausgleich sehr nahe. Schon nach 28 Sekunden im dritten Drittel hatte Zeller den Ausgleich auf dem Stock, scheiterte aber an Trüb. Immer wieder prüften sie den Torwart von Dübendorf. In der 44. Minute kam dann der Ausgleich. Senn lief alleine durch die Abwehr der Glatttaler und erzielte das wichtige Tor für die Thurgauer. Der Ansturm der Ostschweizer wurde durch eine Strafe gebremst. Mit vereinten Kräften konnten sie die erneute Führung für Dübendorf verhindern. In der 50. Spielminute musste ein Zürcher auf die Strafbank. Trotz gutem Powerplay gelang es den Frauenfeldern nicht, in Führung zu gehen. Es ging in die Verlängerung. Diese war sehr ausgeglichen. Mit einem Big Save verhinderte Styger in der 67. Spielminute den Siegestreffer für die Zürcher. Auch nach 70 Minuten war das Spiel noch nicht entschieden. Die über 750 Zuschauer sahen spannende Schlussminuten. Auch Pargätzi gelang es nicht, Trüb zu bezwingen. Sechs Minuten vor dem vermeintlichen Ende der Verlängerung musste Schoop auf die Strafbank. Einmal mehr überstanden die Ostschweizer dieses Unterzahlspiel schadlos. Keiner Mannschaft gelang das Golden Goal. So musste die Partie durch Penaltyschiessen entschieden werden.

Nach je drei Schützen war es immer noch ausgeglichen. Als vierter Spieler für Frauenfeld versenkte Grolimund die Scheibe im Tor der Dübendorfer. Dies war dann die Entscheidung.