EISHOCKEY: Ott ist schon weg – Ritsch kommt

Die Hoffnung des EC Wil, sich mit einem Sieg gegen den SC Weinfelden in der Tabelle noch vor Uzwil zu setzen, erfüllte sich nicht: 2:3-Niederlage. Dafür ist schon der neue Trainer der nächsten Saison bekannt.

Urs Nobel
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Viel fehlte dem EC Wil nicht. Am Schluss jubelte aber wieder der SC Weinfelden. (Bild: Urs Nobel)

Viel fehlte dem EC Wil nicht. Am Schluss jubelte aber wieder der SC Weinfelden. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Noch wollte seitens des EC Wil den Zuzug von Trainer Andy Ritsch niemand bestätigen. Offenbar fehlt noch die Unterschrift des neuen Übungsleiters, der bereits schon einmal in Wil weilte. «Solange nichts unterschrieben ist, wird nichts kommuniziert», sagte EC-Wil-Präsident Daniel Kamber. Und er weiss warum: «Es wäre in den vergangenen Jahren nicht das erste Mal, dass eine mündliche Abmachung vor der Unterschrift wieder rückgängig gemacht würde.» Andy Ritsch konnte gestern nicht für eine Stellungsnahme erreicht werden. Grundsätzlich dürfte dem Wechsel von Ott zu Ritsch aber nichts im Weg stehen.

Ralph Ott, der gemäss des scheidenden Sportchefs auf eigenen Wunsch den Vertrag mit dem EC Wil nicht verlängern wollte, stand beim Abschlussspiel des EC Wil bereits nicht mehr an der Bande. Das Team wurde von «Notnagel» Emanuel Karrer geführt. Dieses beeindruckte durch eine grosse Willensleistung, verlor aber einmal mehr die Partie, wenn auch nur knapp mit 2:3.

Die Thurgauer siegten dank eines starken Mitteldrittels, machten sich das Leben jedoch mit der Chancenauswertung lange Zeit selber schwer. Nach einem nervösen Start übernahmen sie schnell das Spieldiktat und arbeiteten sich immer wieder gut vor das gut gehütete Wiler Tor. Ab Drittelsmitte wurde der EC Wil aber stärker und setzte die Weinfelder phasenweise unter Druck. Diese gewährten dem Heimteam viel Raum, welches dieses zu Chancen nützte.

Nach der ersten Pause waren es dann aber wieder die Weinfelder, welche stark aufspielten und vor dem gegnerischen Tor sofort Druck erzeugten. Zwei Treffer waren das Resultat dieser Bemühungen. Anfang Schlussdrittel war dann aber der Ausgleich der Wiler innerhalb von zwei Minuten durch Tore von Herzog und Schaub plötzlich Tatsache. Die Hoffnung auf ein positives Resultat stieg. Nicht lange allerdings. In der 52. Minute lancierte Rothen Dolana, dieser liess den hintersten Wiler Verteidiger an der blauen Linie stehen und sorgte für das Schlussresultat.