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EISHOCKEY: Nach zweiter Niederlage: EC Wil steht vor dem Aus

Für die Wiler setzte es auch in der zweiten Playoff-Halbfinalpartie in der 1. Liga gegen den EHC Wetzikon eine Niederlage (2:4) ab. Heute kommt es zum dritten Spiel.
David Metzger
Die Wiler (dunkles Dress) vermochten nur zeitweise mit dem Gegner mitzuhalten. (Bild: David Metzger)

Die Wiler (dunkles Dress) vermochten nur zeitweise mit dem Gegner mitzuhalten. (Bild: David Metzger)

Nachdem der EC Wil das Auftaktspiel der Playoff-Halbfinalserie gegen den EHC Wetzikon am vergangenen Samstag ziemlich deutlich mit 2:6 verloren hatte, fanden die Wiler Funktionäre den Grund in der Niederlage rasch einmal in der offensichtlichen Müdigkeit. Schliesslich hatte der Wiler Kraftakt im Viertelfinale gegen den EHC Frauenfeld viel an Substanz gekostet.

Zuerst war alles noch ziemlich ausgeglichen

Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem EHC Wetzikon durfte in dieser Hinsicht aus Wiler Sicht erwartet werden, dass die Batterien und Kraftreserven zumindest im Ansatz wieder aufgeladen wären. Noch im ersten Drittel schien dem tatsächlich so zu sein. Trotz eines früh resultierenden 0:1-Rückstands wusste der EC Wil das Spielgeschehen ausgeglichen zu gestalten und bewerkstelligte nach zehn Spielminuten durch Ramón Diem gar den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Spätestens ab der 23. Spielminute setzen die Wehen aus der eingangs thematisierten Lethargie im Wiler Spiel aber wieder ein. Vorbei war es mit der Herrlichkeit und Ausgeglichenheit, folglich wurde die Dominanz des Qualifikationssiegers aus Wetzikon immer erdrückender. Insbesondere dann, wenn die Wiler zusätzlich in Unterzahl zu agieren hatten, brachten es die Zürcher Oberländer fertig, den Druck noch einmal zu erhöhen. Vorerst machten die Gäste die Rechnung aber ohne den bärenstarken Kevin Liechti im Wiler Tor. Mit mehreren blitzartigen Reflexen hielt dieser sein Team zumindest vorerst im Spiel. Und war der Wiler Schlussmann doch einmal geschlagen, dann rettete der Pfosten, wie etwa beim Abschlussversuch von Timon Vesely nach 34 Spielminuten.

Just in einer Phase, als man das Gefühl nicht loswurde, der EC Wil könne sich nun endlich wieder aus der Mitteldrittel-Umklammerung befreien, schlugen die Zürcher doch noch zu. Alain Butty vollendete einen zügig vorgetragenen Angriff, nachdem Wil die Scheibe in der offensiven Zone nonchalant an den Gegner verloren hatte.

Wil plötzlich wieder mit mehr Spielanteilen

Im Schlussdrittel versuchte sich der EC Wil noch einmal aufzubäumen. Obschon die Zürcher Oberländer bald einmal auf 1:3 davonzogen, brachen die Wiler aber auch danach nicht ein. Im Gegenteil: Plötzlich besass der EC Wil sogar wieder mehr Spielanteile. Mehr als der 2:3-Anschlusstreffer war aber nicht mehr möglich. Auch, weil sich das Heimteam in der Schlussphase mit vielen relativ einfachen Strafen wie Beinstellen oder Haken gleich selbst auf die Verliererstrasse brachte.

So lautete das Verdikt am Ende gar 2:4, was zur Folge hat, dass die Saison für den EC Wil bei einer weiteren Niederlage heute Abend in der dritten Affiche gegen Wetzikon beendet wäre. Ob sich die Wiler trotz des 0:2-Rückstandes in der Serie noch einmal aufzuraffen wissen, wird sich zeigen.

Wil – Wetzikon 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)

Bergholz – 320 Zuschauer – Sr. Hässig (Torti, Vendrame).

Tore: 7. Vesely (Eggimann) 0:1, 10. Diem (Heitzmann, Schärer/Ausschluss Brandi) 1:1, 38. Butty (Marzan, Wittwer) 1:2, 48. Laimbacher (Schenk) 1:3, 50. Schir (Diem) 2:3, 59. Vesely (Hürlimann/Ausschluss Wuffli) 2:4.

EC Wil: Liechti; Wuffli, Hohl, Stevan, Herberger, Zähner, Hungerbühler, Bulgheroni; Heitzmann, Diem, Maraffio, Eigenmann; Schärer, Schir, Torino, Ungemach, Meier, Bischofberger, Rüsi, Blatter.

EHC Wetzikon: Neuenschwander; Trippel, Marzan, Schneider, Wittwer, Kräutli, Zuber, Blasbalg; Rüedi, Laimbacher, Brandi, Schenk; Eggimann, Bucher, Buchmüller, Rykart, Vesely, Butty, Hürlimann, Rüedi.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Wil. 3-mal 2 Minuten gegen Wetzikon.

Hinweis

Das dritte und womöglich letzte Spiel dieser Playoff-Halbfinalserie findet bereits heute Abend in der Eishalle in Wetzikon statt. Anspiel ist um 20 Uhr.

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