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Eishockey: Mischa Wasserfallen hört als Trainer des EHC Uzwil auf

Uzwil hätte es mit dem 38-Jährigen fast ins Playoff geschafft. Doch nach dieser Saison verlässt Mischa Wasserfallen den Club aus der 1. Liga bereits wieder. Grund für seinen Abgang ist das dünne Kader der ersten Mannschaft. «So zu trainieren und zu spielen, hat keine Freude gemacht», sagt der Frauenfelder.
Tim Frei
Mischa Wasserfallen kann sich vorstellen, bald wieder als Trainer zu arbeiten - wenn das Angebot stimmt. (Bild: PD)

Mischa Wasserfallen kann sich vorstellen, bald wieder als Trainer zu arbeiten - wenn das Angebot stimmt. (Bild: PD)

Am Dienstag hatte Uzwil das Abstiegsrundenspiel zu Hause gegen die Argovia Stars mit 1:6 verloren. Nach der Partie folgte der nächste Rückschlag für die Spieler des EHC Uzwil. Mischa Wasserfallen teilte ihnen mit, dass er nach dieser Saison nicht mehr ihr Trainer sein werde. «In Tränen ausgebrochen ist kein Spieler. Einige waren geschockt, andere haben wohl damit gerechnet», sagt Wasserfallen.

Gegen die Argovia Stars konnte der 38-Jährige gerade einmal auf zehn Feldspieler zählen. Dass Wasserfallen mit wenigen Spielern antreten musste, ist kein neues Problem - es zieht sich durch die ganze Saison. Mehrmals mussten Partien mit nur zwölf Feldspielern bestritten werden. Dieses Problem ist denn auch der Grund von Wasserfallens Abgang.

«Partien und Trainings mit so wenigen Spielern zu bestreiten, macht keine Freude. Ich sehe nicht, dass Uzwil auf die nächste Saison ein konkurrenzfähiges Team stellen kann.»

Und in der Tat: Die vom Verein angekündigten Budgetkürzungen bei der ersten Mannschaft erschweren es, eine gutes Team zusammenzustellen.

Erstes Angebot abgelehnt

Vor rund einem Monat hat Wasserfallen ein Angebot eines anderen
1.-Liga-Clubs erhalten. Dieses hat er aber ausgeschlagen, da es für ihn nicht stimmte. Wie seine Zukunft aussieht, ist derzeit noch offen. «Wenn das Angebot passt, werde ich gerne auch in der nächsten Saison wieder als Trainer arbeiten.» Sei dies nicht der Fall, habe er überhaupt kein Problem, ein Jahr Pause zu machen. Der Frauenfelder, der in Seuzach wohnt, kann sich ein Engagement bei einem Verein aus der Ostschweiz oder dem Raum Zürich vorstellen.

Wasserfallen, der bereits in der Saison 2015/16 Headcoach des
EHC Uzwil war, verlässt den Verein im Guten. «Ich hatte mit den Verantwortlichen, den Spielern und dem Vereinsumfeld einen guten Umgang. Meinungsverschiedenheiten gab es nicht», so der 38-Jährige. Dem Club wünscht er für die Zukunft alles Gute.

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