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EISHOCKEY: Lehrstunde von Spitzenteam

Bei der 2:6-Niederlage des EC Wil gegen den EHC Wetzikon waren die Gastgeber in allen Belangen unterlegen. Trotzdem gibt es einige Lichtblicke.
Jan Brühwiler
Die Wiler (rote Hosen) konnten sich kaum einmal ungestört entfalten. (Bild: Jan Brühwiler)

Die Wiler (rote Hosen) konnten sich kaum einmal ungestört entfalten. (Bild: Jan Brühwiler)

Jan Brühwiler

sport@wilerzeitung.ch

Konsequenteres Forechecking, besserer Spielaufbau, besser in Über- und Unterzahl und effizienter vor dem gegnerischen Tor. So in etwa lässt sich die Überlegenheit des EHC Wetzikon beim Gastspiel im Wiler Bergholz beschreiben. Dass es dennoch einige positive Aspekte für die Wiler gibt, ist insbesondere den ersten zwanzig Minuten zu verdanken. In diesen hielt der EC Wil das sehr hohe Tempo mit und gestaltete das Spiel trotz einem 1:2 Rückstand vor der ersten Pause weitgehend ausgeglichen. Dario Eigenmann verkürzte für die Wiler in der 10. Minute einen innerhalb von 36 Sekunden eingehandelten Rückstand, die Wetziker Torschützen in der achten Minute waren Alain Butty und Nicolas Marzan.

Dass das Spiel im Mitteldrittel eine andere Richtung nahm und die Gäste auf 1:4 erhöhen konnten, war eine Folge von einigen groben Unkonzentriertheiten der Wiler Abwehr. So spielte der Wiler Torwart Fabio Haller in der 22. Minute den Puck direkt auf die Schaufel des Wetzikers Gianni Brandi, welcher dankend per präzisem Handgelenkschuss einnetzte. Das Spiel wurde jedoch nicht nur durch solche defensiven Unzulässigkeiten seitens der Heimmannschaft entschieden, welche nicht zuletzt durch die aufsässige Störarbeit der Wetziker Stürmer provoziert wurde.

Der EC Wil liess im Mitteldrittel in Überzahl jegliche Torgefahr vermissen und konnte sich in vier Powerplays kaum Chancen herauskombinieren. Laut Trainer Andreas Ritsch liegt dies auch an der aktuellen Kadersituation: «Einige unserer besten Spieler trainieren bei den Partnerteams, womit wir die Spezialsituationen zu selten komplett trainieren können. Zudem haben wir insgesamt ein junges Team, dem in solchen Situationen oft noch die Erfahrung fehlt.» Im letzten Drittel gab es dann vonseiten der Wetziker, die in dieser Saison zusammen mit Frauenfeld die Liga anführen, noch eine kurze Lehrstunde in Sachen Überzahlspiel. Gianni Rüedi und Nicolas Marzan trafen innerhalb von 100 Sekunden zum 1:6, beide Male waren die vier Wiler zu passiv und wurden von einem effizienten Gegner bestraft.

Trainer Ritsch sieht dennoch positive Aspekte: «Wir haben uns gegen eine sehr starke und kompakte Mannschaft viele Chancen erspielt. Wir müssen an unserem Aufbauspiel weiter arbeiten und unsere Konstanz verbessern. Momentan folgen bei uns auf gute Drittel noch zu viele nicht so gute Abschnitte.»

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