EISHOCKEY: Klare Sache für Frauenfeld

Zum Abschluss der 1.-Liga-Qualifikationsphase traf der EHC Frauenfeld im Thurgauer Derby auf die Pikes EHC Oberthurgau. Die Murgstädter besiegten die Oberthurgauer mit 8:3.

Andy Anderhalden
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Die Frauenfelder durften sich im Thurgauer Derby gegen die Oberthurgauer insgesamt achtmal freuen. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Frauenfelder durften sich im Thurgauer Derby gegen die Oberthurgauer insgesamt achtmal freuen. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Der EHC Frauenfeld gehört zu jenen Teams in der 1. Liga Ost, welche nächste Saison nicht in der neuen Swiss Regio League mitmischen wollen. Trotzdem wollten sie im Derby gegen die Hechte vom Bodensee als Sieger vom Eis gehen, um so aus eigener Kraft unter den ersten vier Teams zu sein, welche zu Beginn der Playoffs am 14. Februar mit Heimrecht starten können. Bei den Oberthurgauern stand der Gegner schon fest, es ist der ­Tabellenleader EHC Dübendorf.

Schon in der 2. Minute kassierte Frauenfeld eine Strafe. Die Pikes konnten dies nicht nutzen, gingen aber wenig später doch noch in Führung. Ambühl verwertete einen Abpraller des Frauenfelder Torhüters. Es entwickelte sich eine temporeiche und von Strafen geprägte Partie. Ein solches Überzahlspiel nutzte der EHC Frauenfeld zum Ausgleich. Zeller liess sich als Torschütze feiern. Keine Minute später ­waren die Platzherren wieder in Überzahl. Auch dieses Powerplay wurde gnadenlos ausgenutzt. Geiser spielte zu Fehr, dieser brachte die Frauenfelder in Führung. Frauenfeld versuchte das Tempo hochzuhalten und forcierte die Offensive. So war es Pieroni, der die Führung für die Platzherren auf 3:1 erhöhte.

Frauenfeld zieht bis auf 6:1 davon

Auch danach liess Frauenfeld nicht nach, so kam es noch vor der ersten Pause zum 4:1 durch Schumann. Im Mitteldrittel war es zunächst der EHC Frauenfeld, welcher dem Spiel den Stempel aufdrückte. Zeller umspielte alle Gegenspieler und erzielte seinen zweiten Treffer. Sekunden später erhöhte Geiser gar auf 6:1. Kurz vor der zweiten Sirene gelang es den Oberthurgauern, auf 6:2 zu verkürzen. Im letzten Drittel waren es dann über weite Strecken wieder die Frauenfelder, welche das Geschehen auf dem Eis dominierten. Nach nur gerade 29 Sekunden gelang Grolimund auf Zuspiel von Geiser das 7:2. Danach reduzierte der EHC Frauenfeld das Tempo. In Überzahl kamen die Hechte noch zu ihrem dritten Treffer. Den Schlusspunkt setzten aber die Frauenfelder mit dem 8:3 durch Schumann.

Somit beginnt für die Frauenfelder Spieler von Coach Emanuel Marbach am 14. Februar die Playoff-Viertelfinalserie (best of five) zu Hause gegen Seewen. Die weiteren Playoff-Paarungen sind: EHC Dübendorf – EHC Pikes Oberthurgau, EHC Chur Capricorns – EHC Wetzikon, EHC Bülach – EHC Arosa.