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EISHOCKEY: Ein Gegner von anderem Kaliber

Der EC Wil unterlag im ersten 1.-Liga-Playoff-Halbfinalspiel dem EHC Wetzikon 2:6. Der Qualifikationssieger aus dem Zürcher Oberland war schlichtweg besser.
Urs Nobel
Die Wetziker bekundeten wenig Mühe, den EC Wil auf dem Boden der Realität zu halten. (Bild: Urs Nobel)

Die Wetziker bekundeten wenig Mühe, den EC Wil auf dem Boden der Realität zu halten. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

EC Wil-Trainer Andy Ritsch versuchte alles, um dem Spiel noch eine Wende zu geben oder mindestens, dass sein Team nicht in eine Kanterniederlage hineinrutschte. Vergebens. Weder das beanspruchte Time-out im Mitteldrittel noch der Wechsel von Torhüter Liechti zu Meier zeitigten Erfolg. Seine Mannschaft verlor gegen Wetzikon 2:6 und war damit noch gut bedient.

Der EC Wil schien noch nicht so richtig im Spiel angelangt zu sein, als er bereits innert Sekunden dem Gegner zwei Gastgeschenke machte. Zweimal musste Liechti in höchster Not retten, damit es nicht schon nach zwei Minuten 2:0 für die Gastgeber hiess.

Es kam dann aus Wiler Sicht etwas besser, doch Wetzikon war klar das agilere Team, dass sich im Verlauf der ersten 20 Minuten unzählige Torchancen erarbeitete, aber offenbar nur die schönen Tore machen wollte. So hiess es nach 20 Minuten nur 1:0, alles war noch möglich. An einen Wiler Sieg glaubte indes niemand.

Die ersten 20 Minuten reichten offenbar den Wilern nicht, um die Müdigkeit aus den vergangenen fünf schweren Spielen gegen Frauenfeld aus den Beinen zu schütteln. Sie gerieten früh nach Wiederaufnahme der Partie 0:2 in Rückstand und die zweite Strafe hatte schnell den dritten Treffer zur Folge. In der Auszeit sprach Headcoach Ritsch ruhig, aber auch bestimmt auf seine Spieler ein. Offenbar motivierte er sie, sich nicht einfach kampflos geschlagen zu geben. Beim 0:4 war dann die Partie trotzdem gelaufen.

Es muss dem EC Wil hoch angerechnet werden, dass er wenigstens das Schlussdrittel mit 2:2 ausgeglichen gestalten konnte. Mehr war aber im Zürcher Oberland nicht zu holen.

EHC Wetzikon – EC Wil 6:2 (1:0. 3:0, 2:2

Kunsteisbahn Wetzikon - 512 Zuschauer - Sr. Baumann (Breitenmoser, Eichenberger).

Tore: 15. Hürlimannn (Vesely, Rüedi, Ausschluss Meier) 1:0, 23. Hürlimann (Bucher) 2:0, 26. Schenk (Bucher, Ausschluss Herzog) 3:0, 32. Laimbacher (Butty) 4:0, 43. Eggimann (Vesely) 5:0, 52. Heitzmann (Schärer, Ausschluss Eggimann) 5:1 59. Bucher (Leibacher, Butty) 6:1, 60. Schärer (Meier, Heitzmann) 6:2.

Strafen: 5-mal 2 Min. gegen Wetzikon, 4-mal 2 Min. gegen Wil.

EHC Wetzikon: Neuenschwander (Büsser); Trippel, Marzan, Schneider, Rüedi, Wittwer, Kräutli, Zuber, Blasbalg, Rüedi, Laimbacher, Brandi, Schenk, Eggimann, Bucher, Buchmüller, Rykart, Vesely, Butty, Hürlimann, Schäppi.

EC Wil: Liechti (41. Meier); Hohl, Stevan, Herberger, Hungerbühler, Wuffli, Bulgheroni, Ungemach, Heitzmann, Diem, Maraffio, Eigenmann, Schärer, Schir, Torino, Herzog, Meier, Bischofberger, Rüsi, Blatter.

Hinweis

Das zweite Playoff-Halbfinalspiel findet morgen Dienstag um 20.15 Uhr im Bergholz in Wil statt.

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