EISHOCKEY: EHC Frauenfeld jubelt

In der Playoff-Finalserie 1. Liga Ost setzt sich Frauenfeld gegen ­Dübendorf mit 3:1 durch und darf nun in den Finalrunden um den Meistertitel kämpfen. Im letzten Spiel am Samstag gewannen die Murgstädter mit 2:1.

Andy Anderhalden
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Die Frauenfelder Eishockeyaner können ihr Glück kaum fassen: Sie haben Dübendorf im Playoff-Final geschlagen. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Frauenfelder Eishockeyaner können ihr Glück kaum fassen: Sie haben Dübendorf im Playoff-Final geschlagen. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

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Es stand 2:1 in der Finalserie, der EHC Frauuenfeld hatte Matchpuck – und ein Heimspiel. Die erste gute Chance gehörte den Thurgauern, Geiser hatte die Möglichkeit, sein Team früh in Führung zu bringen. In der vierten Spielminute war es wieder Geiser, der alleine auf das Tor von Trüb zuging. Minuten später konnte Schoop nur noch regelwidrig gestoppt werden. So kam der EHC Frauenfeld zum zweiten Powerplay. Die Frauenfelder liessen den Puck gut laufen und erzielten den Führungstreffer. Der Torschütze war mit Fehr ein alter Routinier, welcher das Zuspiel von Geiser verwertete. Eine heikle Szene gab es noch zwei Minuten vor der ersten Pause, als Thaler auf die Strafbank musste. Doch die Thurgauer konnten den knappen Vorsprung mit in die Kabine nehmen.

Frauenfeld im zweiten ­Drittel in Überzahl

Vor einer Rekordkulisse von über 1300 Zuschauern startete man ins zweite Drittel. In der 25. Minute konnte Frauenfeld einmal mehr in Überzahl spielen. Dies nützte Thaler zum 2:0, der Pass kam von Zeller. Als Suter auf der Strafbank war, gelang Dübendorf noch vor Spielhälfte der Anschlusstreffer.

In der 31. Spielminute hatte Fehr den dritten Treffer auf dem Stock, vergab aber diese gute Chance. Danach wurden die Glatttaler stärker. Fünf Minuten waren noch zu spielen bis zur zweiten Sirene, da musste Lattner für 2 Minuten in die Kühlbox.

Thurgauer weiterhin auf Erfolgskurs

Mit 2:1 für Frauenfeld begann das 3. Drittel; und sie konnten noch 49 Sekunden in Überzahl spielen. Es kam noch besser, als Sekunden später noch ein zweiter Glatttaler auf die Strafbank musste. Die beste Chance hatte Zeller, aber Trüb hielt seinen Schuss mit einem Big Save. Danach spielte Dübendorf in Überzahl. Die Dübendorfer bemühten sich, aber es blieb auch nach 50 Spielminuten noch 2:1 für die Thurgauer. Der Sturmlauf der Zürcher ging weiter, immer wieder musste der EHC Frauenfeld einen unerlaubten Befreiungsschlag nehmen.

Fünf Minuten vor Ende des dritten Drittels nahmen die Thurgauer ihr Time-out. Die Match-Uhr zeigte noch zwei Minuten an, und immer noch führten die Thurgauer, es bahnte sich eine kleine Sensation an. Reichart vom EHC Dübendorf musste kurz vor Ende des Spiels noch auf die Strafbank. Und der EHC Frauenfeld konnte den knappen Vorsprung halten und wurde damit 1.-Liga-Regiomeister. Dieser Titel kann nicht hoch genug gewertet werden. Das Team will aber mehr, das Team will Amateur-Schweizer-Meister werden. In dieser Finalrunde treffen die Spieler auf den EHC Brandis und den HC Sion-Nendaz 4 Vallées.